Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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18.03.2019 Drucken E-Mail
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Montag, den 18. März 2019 um 17:43 Uhr

Der Hauch von Frühling von gestern ist vorbei, über Nacht war wieder alles weiß geworden. Den

Störchen schien das so ziemlich egal zu sein, es ging genau so turbulent zu wie in den vergangenen Tagen!

23 Störche habe ich auch heute Morgen gezählt, sieben Paare mit Nest, vier Paare, die gerne ein Nest

hätten und ein Einzelgänger, die zweijährige Isnyerin Sara. Die nestlosen Paare haben aber ihre festen

Stammplätze, die sie auch aus Leibeskräften verteidigen!

Sammy und Samantha sind fleißig, Sammy schleppt ein Zweiglein nach dem anderen heran, Samantha

hält die Stellung.....

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...gemeinsam versuchen sie, das Stöckchen zu platzieren, da oben bleibt natürlich nichts liegen, aber in den

Zweigen darunter bleiben die gesammelten Zweiglein hängen, mit etwas Geschick müssten die beiden das

hinkriegen

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Hoppla, da wäre doch fast nicht nur das Zweiglein, sondern auch die Störche abgestürzt

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Paul mit seinem charakteristischen schwarzen Pünktchen und Pauline

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Toni und Antonia

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Franz und Franziska

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...auf der verbotenen Linde sitzt auch heute wieder das Storchenpaar, das gestern auch schon dort war

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sie sehen ein wenig ratlos aus, wie haben das bloß die Kollegen gemacht, so ein tolles Nest in

die Bäume zu zaubern???

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Blick in die andere Richtung zum neuen Nest der Floris, da stürzt sich grad einer in die Tiefe..

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Florian bewacht das Nest.....

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...Flora geht frühstücken

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Das Espantor ist weiterhin fest in der Hand von AY 150 und seiner unberingten Partnerin

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...und auch die Sitzordnung auf dem Rathausdach ist genau festgelegt. Einer oben auf dem Dachfirst des Haupt-

gebäudes (gestern war es Sara, wird es vermutlich auch heute sein), auf der Sirene des Rathausnebengebäudes

hat auch heute wieder ein Storch Platz genommen, daneben auf dem Kaminhut sitzt noch einer - alles wie gestern.

Nur, dass die zwei gestern geflüchtet sind, bevor die Storchenbeine näher in Augen schein genommen werden

konnten. Heute blieben sie brav sitzen bis ich in der Nähe war.

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der Sirenenstorch trägt die Nummer AY 144 am linken Bein, ist also mit Sicherheit auch einer vom Affenberg

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der Kollege/Partner daneben auf dem Kamin ist unberingt

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17.03.2019 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 17. März 2019 um 16:59 Uhr

23 Störche waren am Vormittag zu sehen, und da nicht alle Rotbeine ein Nest ihr Eigen nennen können,

war Ärger vorprogrammiert. Anhaltendes Geklapper (laut Anwohnern ab 4.30 am Morgen!), gegenseitiges

Um-die-Häuser-jagen und Angriffe auf die Nestbewohner gehörten auch heute wieder zum Programm.

Auf der "verbotenen Linde" auf dem Festplatz hatte ein Storchenpaar Platz genommen, inspizierte den

"Bauplatz" und verteidigte ihn laut klappernd. Oh je, lasst Euch nicht vom Baumpfleger erwischen, der

zeigt euch gleich die rote Karte!

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Einer der beiden der DER A 1 L 85, war auch einer der vielen Gäste bei uns im vergangenen Sommer. Der Storch ist

2017 in Ebersbach geschlüpft.

An seiner Seite sitzt der DER AW 977, der noch nicht auf meiner Liste steht, da müssen wir die Info von der

Vogelwarte abwarten.

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Toni und Antonia von der Nachbarlinde beobachten argwöhnisch, was die jungen Wilden so treiben.

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Sammy und Samantha halten auch heute wieder die Stellung auf ihrem Lieblingsbaum, der Nestbau stockt

weiterhin, weil der Wind immer noch kräftig bläst und keiin Stöckchen auf dem Baum liegen bleibt.

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Ein Storch steht stets alleine auf dem Rathausdach (nein, er steht nicht auf der Sirene) , zwei Kandidaten

hatten auf dem Kaminhut Platz genommen. Diese beiden fehlten mir noch in meiner Storchenbuchführung -

leider hatten sie keine Lust zu warten, bis sie identifiziert werden konnten und flogen weg, bevor ich mit

der Kamera vor Ort war.

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Flori und Flora müssen das neue Nest auf der Alten Gerbe gut bewachen....

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....und auch das Espantor wird verteidigt, dort halten sich immer noch das Affenberger Männchen mit seiner

Partnerin auf.

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Auf dem Buchennest am Mühlturm sitzen vermutlich weiterhin Peppi und Henriette, die Storchenbeine

bekam ich allerdings nicht zu sehen.

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Der Storch, der stets alleine unterwegs ist, das ist Sara, zweijähriges Storchenkind von Peppi und Henriette

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Heute stand Sara lange auf dem Rathausdach

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Ob Finn und Finja von den Storchengästen auch öfter Besuch bekommen, das kann ich nicht sagen. Als

wir unterm Nest standen, da war alles friedlich! Finn döste vor sich hin - Finja arbeitete an ihrer Schönheit

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16.03.2019 - der Nachmittag Drucken E-Mail
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Samstag, den 16. März 2019 um 17:37 Uhr

Mit dem Nestbau bei stürmischem Wind auf dem Baum will es bei Sammy und Samantha

nicht so recht vorwärts gehen. Dann am Nachmittag das altbekannte Spiel: kaum sind die Nachbarn

Paul und Pauline ausgeflogen, startet Sammy mit seiner Samantha im Gefolge...

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...ja, so ein schönes Nest, das hätten die beiden auch gerne. Aber vielleicht suchen sie auch nur das "Strick-

muster" für den Nestbau? Das Nest von Paul hat's den beiden angetan, auf die anderen Nester fliegen sie nicht,

da ist auch immer wieder das eine oder andere unbesetzt

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...das Glück von Sammy und Samantha dauerte natürlich nicht lange, das war ja klar, denn bald

kam der Hausherr angerauscht..

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Paul und Pauline machen lautstark klar, wer hier im Nest das Sagen hat!

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Natürlich ist es gut, dass Paul sein Storchenglück gefunden hat, aber wir würden alle lieber eine andere

Störchin an Pauls Seite sehen, es fehlt der wichtigste Storch in Isny, wenn Julia nicht da ist. Deshalb

stelle ich die Bilder vom Eichennest mit Paul und Pauline immer mit gemischten Gefühlen ein.

Knibbel-knibbel.....Auch in diesem Nest legt sich die Störchin immer wieder hin - Probe liegen?

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Franziska lag allein im Nest, stand immer wieder auf, stocherte im Nest rum und legte sich wieder hin, im Lindennest

bei den Tonis das gleiche Spiel

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...Probe liegen oder mehr auch auf dem Rathausnest bei Urs und Ursula

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Und im Buchennest? Die gleiche Situation! Henriette liegt im Nest, Peppi leistet ihr Gesellschaft und

beknibbelt sie immer wieder

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Gut, dass es keinen Kampf um das Buchennest gegeben hat, die Bauherren des Nestes, Lutz und Lutzi

sind bis jetzt noch nicht zurückgekehrt

Das ist Flori vom neuen Nest auf der Alten Gerbe

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Jetzt liefert Florian endgültig den Beweis, der Ring ist deutlich abzulesen, er ist der Bub, denn der Herr steigt auf.....

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...auch ein Zweijähriger weiß, wie's geht!

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Flora und Florian

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Ein anderes zweijähriges Storchenpaar ist in puncto Liebesleben auch schon perfekt, ein Nest haben die beiden allerdings

noch nicht, aber einen Möchte-gern-Bauplatz auf dem Espantor. Es ist das zweijährige Männchen AY 150 vom

Affenberg und seine unberingte Partnerin.

 
16.03.2019 - der Vormittag Drucken E-Mail
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Samstag, den 16. März 2019 um 13:03 Uhr

Die Himmelsschleusen sind endlich wieder geschlossen, aber es stürmt noch heftig. Action

pur bei den Rotbeinen schon am frühen Morgen. Gegen 8.30 trauten sich einige kurzzeitig

aus den Nestern, um in den nestnahen Wiesen zu frühstücken. Zur Zeit darf man sein Nest

nicht zu lange aus den Augen lassen - zuviele wohnsitzlose Störche sind unterwegs!

Der zweijährige vom Affenberg, der auf dem Nest auf der Alten Gerbe sitzt...

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...seine Partnerin, die zweijährige Storchendame aus Hasenweiler...

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Peppi und Henriette

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...kleine Meinungsverschiedenheiten gehören dazu....

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...und wieder Frieden....

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...kurz darauf flogen sie zu den Nestern zurück, natürlich nicht mit leerem Schnabel, Zweigleintransporter

sind jetzt überall unterwegs

Man erkennt recht gut rechts das Männchen, der lange, kräftige und leicht gebogene Schnabel, Frau Storch hat

einen zierlicheren Schnabel. Ich denke, die beiden sollten jetzt einen Namen erhalten, dann behalten wir vielleicht

auch besser den Überblick. Nachdem die beiden das Nest neben den Floriansjüngern erobert haben, sollen sie Florian

und Flora heißen.

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Ein paar Meter weiter, bei den Bäumen auf dem Festplatz, werkelt man eifrig an einem neuen Nest. Unser

Sammy hat seinen Traum-Bauplatz gefunden, und eine passende Storchendame sitzt auch an seiner Seite.

Es ist die Schweizerin, mit der er seit ein paar Tagen unterwegs ist. Von der Figur her ist Sammy der Bub,

das Mädel an seiner Seite, die 2017 in Sennwald geschlüpft ist, wird jetzt einfach Samantha heißen. Da

werden auch heute wieder fleißig Stöckchen auf den "Bauplatz" geschleppt. Aller Anfang ist schwer, das

wissen wir von anderen Nestneubauten. Und bei dem Sturm bleibt sowieso kein Stöckchen da oben liegen,

im Moment sieht's eher nach Bodennest aus!

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Sammy rechts und Samantha an seiner Seite

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...nebenan auf dem Eichennest, Paul und Partnerin. Leider hat die Storchendamen keinen Ring am Bein....

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Und dann ein paar Schnappschüsse von den Geschehnissen über den Dächern von Isny

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Ein Storchenpaar betrachtet das Espantor seit ein paar Tagen als neues Zuhause und verteidigt

diesen Platz auch mit vollem Körpereinsatz

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...auf anderen Dächern ist auch einiges los, links die Floris auf ihrem Nest, rechts die Ursis auf dem Rathaus-

nest, dazwischen auf dem Rathausnebengebäude, Storch auf der Sirene, Storch auf dem Dach...

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...Attacke!!!!

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Es waren fünf oder sechs Störche, die da ihre Runden drehten, und nachdem die Nestbesitzer alle

Zuhause waren, waren es alles Wohnsitzlose!

 
14.03.2019 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 14. März 2019 um 15:58 Uhr

Schade, dass die zweite Webcam noch nicht angeschlossen ist, denn es ist einfach nur

schön, dem verliebten Peppi zuzusehen, wie zärtlich er seine Henriette beknibbelt, man hat

das Gefühl, Peppi macht den ganzen Tag nichts anderes!

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Es ist bereits das dritte Nest, das der fünfjährige Peppi in Isny bewohnt, Peppi ist flexibel, als Zweijähriger

ergatterte er sich das Eichennest beim Neidhammelbrunnen, der Liebe wegen wechselte er ein Jahr später

auf das Lindennest bei der Rotmooshalle, das Nest musste abgebaut werden. Peppi entschied sich aber wieder

für ein Baumnest, diesmal Buche, und ließ die neue Nisthilfe links liegen. Was Peppi bis jetzt noch nicht geschafft

hat, sich selber ein Nest zu bauen, er bevorzugt der Einfachheit halber gebrauchte Storchenimmobilien.

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Die morgendliche Knibbelidylle war allerdings bald vorbei, denn es sind zur Zeit mindestens sechs Rotbeine

in der Stadt, die noch nach einer Herberge suchen, und dabei ist ihnen jedes Mittel recht! Und so ging's am

Vormittag wieder heiß her über den Dächern der Innenstadt, die Besucher des Wochenmarktes bekamen

ein tolles Spektakel am Himmel geboten! Geärgert wurden auch Urs und Ursula, die Bewohner des Rathausnestes.

Aber auch das Storchenpaar auf dem Espantor, das bis jetzt noch kein Nest, aber immerhin einen Standplatz

hat, wurde attackiert.

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Es ist der AY 150, vermutlich vom Affenberg und vermutlich von der Figur her ein Männchen

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... Peppi muss seine Knibbelorgie beenden und einen Angreifer verfolgen...

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Henriette hält vorsichtshalber die Stellung

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Wieviele Halbstarke den Lufthimmel über Isny unsicher machten, kann ich gar nicht sagen, Storch von rechts,

Storch von links, Storch von vorn, Storch von hinten.....

Aber einen hab ich doch erwischt, als er eine kleine Verschnaufpause auf einem Dach in der Espantorstrasse einlegte

"Gestatten, ich bin der DER AY 237, geschlüpft 2017 in Deisendorf (bei Meersburg) im Nest auf dem Kirschbaum

Knetzer! Kennt Ihr mich noch? Ich war im letzten Sommer auch schon in Isny!"

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...man sieht's den Störchen an - es war wieder sehr windig heute!

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Ein Stück weiter - fliegender Wechsel des Storchenpaares Finn und Finja, das ging so schnell, ich hab

nur noch einen erwischt!

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