Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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23.11.2016 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 23. November 2016 um 16:16 Uhr

Die gewünschten Bäume, die unsere Störche am Tiefflug über die Straße hindern sollen, sind gepflanzt! Ich hatte mir drei Bäume gewünscht, es sind dann nur zwei geworden, aber besser als nichts und vielleicht kann man noch nachbessern. Vorne sieht man die Straße, dahinter die Feuchtwiese neben dem Feuerwehrgebäude. Die Bäumchen sieht man kaum, sie verschwinden fast zwischen den Pfosten zur Befestigung.

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Julia habe ich heute Morgen weder im Rotmoos, noch auf ihrer Neutrauchburger Lieblingswiese entdeckt. Auf meiner Storchensuchrunde mit dem Fahrrad traf ich heute nur Urs und Ursula bei Ziegelstadel an, als sie sich ein Päuschen gönnten.

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Urs bei seinem Vormittagsschläfchen

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Ursula widmete sich der Schönheitspflege

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Am kommenden Samstag ab ca. 13 Uhr können Dank der Mithilfe der Feuerwehr die Baumnester (auf dem Festplatz und bei der Post) dem erforderlichen Herbstputz unterzogen werden.

Die Renovierung für das Rathausnest gestaltete sich schwieriger als erwartet. Die Firma mit der Arbeitsbühne, die uns seit Jahren zuverlässig zum Rathausnest raufgefahren hat, besitzt kein geeignetes Fahrzeug mehr. Zur Info: Die Kosten für die Fahrt zum Rathausnest lagen immer bei ca. 800 Euro. Eine andere Firma hätte den Auftrag übernommen, da lag der Preis dann allerdings bei ca. 1200 Euro. Auch wenn das Regierungspräsidium die Kosten für den Nestputz übernimmt, die Verantwortung für die Zusage für einen Auftrag in dieser Preisklasse wollte und konnte ich nicht übernehmen. Ich habe mich an unsere Weißstorchbeauftragte gewandt, die jetzt ein Unternehmen gefunden hat, das für uns zu adäquaten Preisen tätig werden kann. Frau Reinhard meldet sich morgen nochmal und gibt mir die Details bekannt.

Mit der Feuerwehrleiter kommen wir nicht bis ans Rathausnest, denn wir müssen nicht nur in die Höhe, das wäre machbar, sondern auch rüber zum Nest, das ist das Problem.

 
22.11.2016 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 22. November 2016 um 19:34 Uhr

Tagsüber habe ich Julia auf keiner ihrer Lieblingswiesen gesehen. Deshalb war ein Ausflug zu den Baumnestern auf dem Festplatz zur Storchenschlafenszeit fällig - ein Storch steht auf dem Toninest. Ich denke mal, das wird die Julia sein.

 
21.11.2016 Drucken E-Mail
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Montag, den 21. November 2016 um 16:40 Uhr

Man darf Isny keine zwei Tage den Rücken kehren, schon ist wieder "Highlife" bei den Isnyer Störchen! Aufmerksame Webcamgucker haben gestern bemerkt, dass wieder zwei Störche auf dem Rathausnest stehen - Urs ist zurückgekehrt! Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass Ursula den anderen Störchen hinterherzieht und mir somit einen ruhigen, storchenfreien Winter beschert. Die Störche haben anders entschieden.

Auf meiner heutigen Morgenrunde wie immer der routinemäßige Blick zu den Baumnestern auf dem Festplatz: Nein, es war keine Fata Morgana - da stand tatsächlich ein Storch auf dem Lindennest der Tonis!

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Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, dass einer der Tonis wieder zurückgekehrt sein sollte. Ich hatte gleich einen anderen Storch im Verdacht.....und mein Verdacht hat sich bestätigt - es war unsere Julia!

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Natürlich hatte sie mich entdeckt unterm Nest. Und wie ein echtes Model drehte und wendete sie eine ganze Weile den Kopf, bis ich genügend Bilder im Kasten hatte, dann ging sie wieder zum Tagesprogramm über und widmete sich der Gefiederpflege. Gut sieht sie aus, unsere Julia, richtig erholt und dazu perfekt gepflegt wie immer.

Der geplante Nestputz am kommenden Freitag ist erst mal geplatzt, die Firma hat uns heute abgesagt. Wir suchen nach einer neuen Lösung.

 
18.11.2016 Drucken E-Mail
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Freitag, den 18. November 2016 um 15:50 Uhr

Der Termin für den Herbstputz im Rathausnest von Urs und Ursula steht: Am kommenden Freitag gegen 9.30 geht's mit der Hebebühne, die in Neu-Ulm bestellt wurde, rauf zum Nest.

 
17.11.2016 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 17. November 2016 um 17:20 Uhr

In Sachen Storchenschutz gibt's auch Neuigkeiten zu berichten. Die vom Storchenteam gewünschte Baumpflanzaktion wurde genehmigt, die Bäume sind bestellt und sollen noch im Herbst gepflanzt werden, wie ich erfahren habe.

Bäume zum Storchenschutz?

Eine Grünfläche neben dem Feuerwehrhaus wird im Winter mit Wasser geflutet. Im Idealfall friert die Fläche zu und kann dann zum Schlittschuhlaufen genutzt werden. Im Frühjahr freuen sich die Störche über die stadtnahe Feuchtwiese und suchen dort Futter und Nistmaterial. Die Finnis hatten die Wiese zuerst für sich entdeckt, das war auch kein Problem, denn sie starteten Richtung Stadtmitte zu ihrem Nest. Unsere Neustörche vom Festplatz nutzen die Wiese ebenfalls sehr gerne. Das Problem: Wenn sie starten, fliegen sie oft im Tiefflug über die starkbefahrene Hauptstraße. Das wird auf Dauer nicht gutgehen, das ist abzusehen. Geschwindigkeitsbegrenzung und Warnschilder waren im Gespräch, das bringt aber erfahrungsgemäß nichts. Aber bei einer dichteren Baumbepflanzung um die Grünfläche können die Störche nicht mehr im Tiefflug über die Straße fliegen und kommen sicher zu ihren Nestern.

 
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