Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
19.05.2017 Drucken E-Mail
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Freitag, den 19. Mai 2017 um 14:43 Uhr

Unsere Storcheneltern hatten vermutlich einen Blick auf ihre Wetterapp geworfen und den Nachwuchs bereits rechtzeitig in Sicherheit gebracht - alle Deckel waren auf den Nestern. Alle? Nicht ganz, denn Tonino, der größte unter den kleinen Störchen durfte noch ein Weilchen länger im Nest rumturnen als die anderen, Mama Antonia stand allerdings schon eine Feder zu Berge. Ja, auch ein kleines Storchenkind kann die Storchenmama ganz schön auf Trab halten!

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Kurz darauf musste aber auch Tonino sich unter der Mama verkriechen und schützen lassen, denn es begann heftig zu regnen.

 
18.05.2017 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 15:30 Uhr

Fred und Frederike vom Eichennest beim Neidhammelbrunnen haben's geschafft, auch bei ihnen ist der Nachwuchs aus den Eiern geschlüpft, es wurde gefüttert!

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...und am Kinderzimmer gewerkelt

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Im Laufe der nächsten Woche steht dann noch der Schlupf bei den Franzis im Strommastnest an.

Die Wiesen im Dornweidmoos sind frisch gemäht - das hat sich auch bei den Störchen rumgesprochen. Erst war nur einer da, bald darauf landete Nummer zwei, dann Nummer drei...

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...und dann kam Nummer vier!

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17.05.2017 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 20:28 Uhr

Heute gibt's die ersten Bilder für's Familienalbum der kleinen Lutzis!

Es waren die frischgebackenen Storchenväter, die am Vormittag auf dem Kaminnest und in den beiden Lindennestern den Nachwuchs hüteten. Lutz hütete seine kleine Rasselbande und war sich auch nicht zu schade, nebenher die Hausarbeit zu erledigen, er mistete kräftig aus!

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Peppi war auch mit Peppino und Peppina zu Hause, aber die Kleinen hielten vermutlich grade ein Nickerchen und ließen sich nicht blicken.

Aber Peppis älterer Bruder Toni im Lindennest nebenan präsentierte stolz seinen Nachwuchs, den kleinen Tonino. Eigentlich ist Tonino gar nicht mehr klein, der Größenunterschied im Vergleich zu den Lutzis ist deutlich.

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Tonino bei der Gefiederpflege, das hat er sich bei seinem Papa abgeguckt

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Bei den Fredis war der Deckel gut verschlossen, sie wollten ihr Geheimnis nicht preisgeben, ich hatte allerdings auch nur eine halbe Stunde Zeit für die Beobachtungen und während dieser Zeit tat sich nichts im Nest.

 

 
15.05.2017 Drucken E-Mail
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Montag, den 15. Mai 2017 um 20:45 Uhr

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!.....dachte sich Franz der Franzose heute in der Früh, hüpfte von seinem Strommastnest und spazierte in aller Seelenruhe über den Parkplatz....

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...Schüler und Lehrer waren in der Schule zur ersten Unterrichtsstunde, da war's angenehm ruhig auf dem Platz...(ganz rechts marschiert Franz)

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...er überquerte den Busparkplatz...

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..schlängelte sich durch die Absperrgitter...

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...und begann dann auf der Wiese mit der Frühstückssuche!

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Antonia fütterte den Nachwuchs, Toni werkelte am Nest herum.

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Tonino ließ sich allerdings nicht blicken

Reger Flugverkehr...

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Um die Mittagszeit waren wieder Besucher unterwegs, und während alle Storchenpaare auf dem Festplatz ihre Nester mit Inhalt klappernd verteidigten, verteidigte Fietje (ich denke mal, dass er es ist) seine Sirene!

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Die einen klapperten was die Schnäbel hergaben, die anderen auf dem Rathaus hatten andere Dinge zu erledigen...

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14.05.2017 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 14. Mai 2017 um 16:58 Uhr

Urs und Ursula haben die vergangene Nacht nicht auf ihrem Nest verbracht. Natürlich war dem Storchenpaar vom Kastaniennest nicht entgangen, dass auf dem Rathausnest keiner zu Hause war. Finn ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit seiner Ehestörchin Finja sein Kinderzimmer zu besuchen und etwas aufzuräumen. Aber inzwischen sind die Nesteigentümer wieder zurück und jeder hält sich da auf wo er hingehört!

Am frühen Vormittag war von den Festplatzstörchen lautes Geklapper zu hören. Der Grund: es waren etliche Fremdstörche unterwegs. Die kleine Storchenkolonie hielt zusammen und verscheuchte die ungebetenen Gäste mit vereinten Kräften. Auch Paul und Julia halfen mit, also nicht nur die Störche, die Nachwuchs, bzw. Eier zu verteidigen hatten.

Franz und Fanziska klapperten heftig..

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Zwei landeten beim Nest der Fredis...

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Als wir bei den Nestern ankamen, herrschte wieder Ruhe - zunächst...

Franz und Franziska...

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Ein Polstermaterialtransporter war grade auf dem Lindennest der Tonis gelandet, das Material war schon verbaut, als ich auf meinem Beobachtungsplatz ankam. Heute wurde Tonino gewärmt und geschützt, Mama und Papa wollten ihm heute nicht schon wieder ein Fotoshooting zumuten!

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Mehr zu sehen gab's nebenan bei Peppi, der seinem Peppino frische Frühlingsluft schnuppern ließ, eventuell sitzt da auch noch eine Peppina im Nest...

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Und während ich von einem Lindennest zum anderen guckte, hörte ich plötzlich Storchengeklapper hinter mir.......seltsam, denn die Nester hatte ich alle vor mir! Blick nach hinten - da stand tatsächlich einer mit roten Beinen auf der Sirene der Grundschule!!!!

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Braver Storch, er zeigte netterweise sein beringtes Bein und der Ring war blitzblank geputzt, genauso, wie ich es mag!

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DER AW 825 war da zu lesen und jetzt wissen alle aufmerksamen Tagebuchleser, dass es sich bei diesem Storch um "Fietje" handelt, ein Isnyer Storchenkind von 2015 von Urs und Ursula. Fietje war ja schon vor einiger Zeit im Isnyer Raum unterwegs. Seit dem Wintereinbruch hatte ich ihn nicht mehr gesehen, aber jetzt ist er wieder da! Ein prächtiger Bursche/Mädel? , da kann die Patentante wirklich stolz sein!

So, wie die Sirene aussieht, sitzt er da nicht zum ersten Mal!

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...und da stand er immer noch, als wir schon auf dem Nachhauseweg waren und von der Birkenallee zurückblickten

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Paul und Julia mussten sich immer wieder aufregen, anscheinend war die Fremdstorchgefahr noch nicht gebannt!

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