Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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31.07.2019 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 31. Juli 2019 um 21:21 Uhr

Heute in der Früh zur besten Storchenfrühstückszeit wurde die Weide im Ramsmoos (zwischen

Isny Nord/Angelehof und Neutrauchburg) leergefuttert! Mindestens 20 Rotbeine standen mit den

Kühen gemeinsam auf der Wiese und stärkten sich. Als die Mägen gut gefüllt waren, zogen einige

von ihnen stadtwärts - die Kollegen ein bißchen ärgern war angesagt! Dann suchte man sich einen

Sitzplatz um etwas auszuruhen und das Gefieder zu pflegen.

Immer wieder Storchengäste! Und meistens haben sie eins gemeinsam: kaum haben sie

einen Sitzplatz gefunden, wird ein Bein eingezogen!

...einer auf der Alten Gerbe...

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...zwei Einbeinige auf dem Espantor

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Natürlich sieht man auch immer wieder ein bekanntes Storchengesicht, z. B. Sammy auf der Esche

neben seinem Nest

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...von dort aus beobachtet er seinen Sprössling beim Flügeltraining. Wann wird Willi es denn endlich wagen???

Ich habe das Gefühl, die Einzelkinder tun sich schwer mit dem Jungfernflug!

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Ein Baum weiter war auch storchenbesetzt - vermutlich einer der Paulis

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Hona allein zu Haus

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Das Bergahornnest der Fränkis. Da wurden auch fleißig die Flügelchen eines Jungstorches trainiert. Das Training

fand unter Aufsicht der Mama statt!

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...während Sina und Sete mit dem Papa in den Rotmooswiesen auf Futtersuche waren!!!

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links Sete, in der Mitte Papa Frank, rechts Sina

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Sete und Sina

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Sete

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Sina

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Papa Frank

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links Sina, rechts Sete - schon ganz die Profis in Sachen Futtersuche!

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Bei der Abendrunde saßen alle wieder brav auf dem Nest.

Und gegen 20.30 flog ein Storchengast nach dem

anderen ein. Zwölf waren es mindestens, einige konnte ich ablesen, aber bis man von Storch zu Storch

geradelt ist, dann ist es eigentlich schon zu dunkel, um noch Ringnummern erkennen zu können.

 
30.07.2019 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 30. Juli 2019 um 20:55 Uhr

Auf dem Bergahornnest waren heute in der Früh nur zwei Jungstörche anwesend, links,

das ist Sete, der rechte Storch müsste seinen Ring dringend abschrubben!

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Dann kann dieser Jungstorch in den Achwiesen eigentlich nur Fränki Nr. drei sein!

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rechts und links außen, das werden Mama und Papa sein

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der linke Storch ist der Nachwuchs von Frank und Franka

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Das Storchenkind pickte fleißig nach Futter , die Geschwister blieben im Nest und machten fleißig

Flugübungen.

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Flugpbungen standen auch bei Willi vom Eschennest auf dem Stundenplan, Papa Sammy hatte auf

der Nachbaresche Platz genommen und beobachtete aufmerksam das Training von seinem Sprössling

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Hona war - wie könnte es anders sein - natürlich auch zuhause

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Am späten Vormittag waren Sina, Sete und Julia wieder gemeinsam im Nest

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Ein zehnköpfiger Storchentrupp zog am Vormittg über's Rotmoos und landete im Dornweidmoos (zwischen

Schweinebach und Bodenmühle). Dort schien das wahre Schlaraffenland für die Rotbeine zu sein!

Die, die abgelesen werden konnten, das waren unsere Isnyer Altstörche, z. B. Hope

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...aber wenn die Ringe so aussehen - da hat man keine Chance, irgendetwas abzulesen!

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Außer Hope waren auch Hana, Franz, und Franka mit von der Partie!

rechts Franz

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rechts Franka

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Franka

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Gegen 20.30 begann die Verteilung der Schlafplätze für die Übernachtungsgäste!

Espantor

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Der Eschenplatz, auf dem Sammy eigentlich gene sitzt, war von einem unberingten Storch besetzt

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auf dem Espantor saß wie gestern Abend der EO208, das Herkunftsland lässt sich leider nicht ablesen, ich tippe

auf Österreich

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Ein unberingter Schlafgast hatte sich einen tollen Platz auf einem Kamin in der Espantorstrasse

rausgesucht

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...und auch heute wieder ein unberingter Storch auf dem Wassertor

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Wir waren auf dem Nachhauseweg, da flog dann plötzlich ein Storch nach dem anderen ein.....

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29.07.2019 Drucken E-Mail
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Montag, den 29. Juli 2019 um 21:27 Uhr

Der erste Ausflug in die große weite Welt scheint für Sete nicht so toll

gewesen zu sein. Es sind jetzt immer alle drei Jungstörche auf dem Nest

von Frank und Franka zu sehen. Am frühen Nachmittag ist Siestazeit -

da kann man sich den Besuch bei den Nestern eigentlich sparen.

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Von Hona auf der verbotenen Linde war - wie so oft - rein gar nichts zu sehen.

Willi auf dem Eschennest hielt ebenfalls sein Mittagsschläfchen

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Franz der Franzose war nahe der Birkenallee auf Futtersuche...

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... an seiner Seite die neue Franziska

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...einer der Paulis gesellte sich dazu...man kennt sich, aber trotzdem wird erst mal geklappert,

sobald ein Kollege einem beim Futtern zu nahe auf die Pelle rückt!

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...vielleicht heißt das Geklapper ja auch: Du bist herzlich eingeladen, kannst Dir gerne die Würmer

und Krabbeltiere auf der Wiese mit uns teilen!

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Nachdem die Franzis ausgeklappert hatten, marschierten alle drei friedlich Seite an Seite über die

Wiese

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Storchengeklapper hörte ich heute auch zu Hause, da kreisten fünf Störche klappernd überm Haus,

die wollten bestimmt "hallo" sagen!

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Bei der Abendrunde stand Storchenmama Franka auf der Wiese und sammelte Leckerbissen für

ihre Rasselbande

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Der Ring des Wurmfängers war leider verschmiert, könnte Frank gewesen sein, sicher bin ich mir nicht.

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Abendliche Kuschelzeit für Sina, Sete und Julia

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Hona kopflos, aber anwesend!

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Franz der Franzose flog mit eimem Paket Polstermaterial ins Nest, gemeinsam wurde das Teil ins Nest

eingearbeitet. Was haben die beiden denn noch vor???

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Willi wartete auf den abendlichen Futterexpress

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Der traf auch bald ein, Willi stürzte sich auf seine Spätmahlzeit, aber gleichzeitig wurde es unruhig bei

den Nestern auf dem Festplatz. Einige Storchengäste suchten sich einen Schlafplatz und wollten unbedingt

auf den besetzten Nestern landen!

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Die Störenfriede flogen eine Runde nach der anderen über den Festplatz, die anwesenden Nestbesitzer

klapperten wütend. Bald landeten die Heimatlosen auf einem der freien Bäume, bald auf dem zur Zeit

unbewohnten Nest auf der Alten Gerbe, es war ein endloses Hin und Her. Außerdem saßen auf dem

Espantor zwei Störche - nein, heute nicht Sammy. Sammys Lieblingsschlafplatz war von Tonino besetzt!

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Auf der anderen Seite hatte ein Neuer einen Sitzplatz gefunden.

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Auf einem Baukran auf dem Marktplatz saßen ebenfalls Störche, entweder unberingt oder ein Bein

ins Gefieder gezogen. Und wie fast jeden Abend war auch das Wassertor storchenbesetzt.

 
28.07.2019 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 28. Juli 2019 um 20:59 Uhr

Sonntag Morgen bei den Baumnestern auf dem Festplatz, als es nur ganz sacht

regnete (hat sich inzwischen geändert!)

Willi absolvierte das erste Morgentraining

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dann kam der Papa und brachte Kraftnahrung für seinen Junior

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Mahlzeit!

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Willi war begeistert!!!

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Sammy startete gleich wieder, um die nächste Futterration zu besorgen??? Von wegen!!!!!

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.....das Lindennest der Tonis war sein Ziel!!!

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Die Hausherren waren nicht anwesend, Sammy, das alte Schlitzohr, nutzte die Situation schamlos aus und

stibitzte sich einen tollen Zweig...

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...und machte sich mit seiner Beute sofort auf den Heimweg

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Hocherfreut schlug Willi mit den Flügeln, Papa zurück, der hat sicher Leckerbissen geholt - von wegen!

Sammy ist anscheinend grade dabei, sein Hochhausnest auszubauen, da passt seiner Meinung nach noch

locker eine Etage oben drauf!

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Das neue Zweiglein war rasch ins Nest eingearbeitet, Sammy startete unverzüglich zum nächsten Raubzug,

das Eichennest der Franzis war sein Ziel. Lange lief er im Nest auf und ab, wurde nicht so schnell fündig

wie auf dem Toninest.

"Meine Güte, wie sieht denn das aus hier!!! Die haben ja nicht mal aufgeräumt, bevor sie heute Morgen das

Nest verlassen haben - unglaublich, wie das bei dem Franzosen aussieht, der hat ja keine Ahnung von der

schwäbischen Ordnung und Häuslebauerkunst!"

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"Seht mal, was der Franzose für einen Kruscht in sein Nest geschleppt hat - unglaublich!" Das hässliche Teil

flog sofort über den Nestrand.

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Nach reiflicher Überlegung und langem Suchen entschied sich Sammy dann doch noch für einen

Zweig aus dem Franzosennest

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Und wieder schlug Willi erwartungsvoll mit den Flügeln in der Hoffnung auf eine weitere Futterlieferung...

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...aber Papa Sammy war wieder ganz in seinem Element - der Häuslebauerei!!!

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Sammy muss sofort wieder zu seinem nächsten Beutezug gestartet sein. Wir liefen weiter, und als ich mich

nochmal umdrehte, startete Sammy grad mit einem gemopsten Zweig im Schnabel vom Nest der Paulis! So ein

Schlingel!

Papa Frank und Mama Franka waren wie immer auf Futtersuche...

der Nachwuchs war brav zu Hause, pflegte das Gefieder und bewachte die Zweige im Nest, denn da sind

oft diebische Nachbarn unterwegs.....

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Die drei waren auch heute wieder ganz hibbelig und begannen schon am frühen Morgen mit dem Training.

Gar nicht so einfach, wenn in so einem kleinen Nest mit drei großen Störchen zwei gleichzeitig mit den

Flügeln schlagen!

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Die Ringe sind zur Zeit bei den meisten Störchen so mit "Sonnencreme" zugekleistert, dass die Nummern ganz

schlecht bis gar nicht zu erkennen sind. Nach dem kräftigen Regen heute müsste es morgen besser klappen,

die Rotbeine zu identifizieren. Da sind die Beine wieder abgewaschen.

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Am ruhigsten verhielt sich auch heute wieder Hona. Zuerst war gar nichts zu sehen, aber als dann der

Futterexpress landete und servierte, da kam Leben ins Nest auf der verbotenen Linde - Hona schlug

vor Begeisterung kräftig mit den Flügelchen! (rechts hinterm Blattwerk versteckt)

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27.07.2019 abendliche Nestkontrolle Drucken E-Mail
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Samstag, den 27. Juli 2019 um 20:28 Uhr

Die schwarzen Gewitterwolken rückten immer näher, höchste Zeit, die

Jungstörche in den Nestern durchzuzählen! Glück gehabt - alle wieder da!

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Alle fünf Storchenkinder waren ohne Eltern auf ihren Nestern, die einzigen Altstörche, die heute

Abend aufpassten, das waren Toni und Antonia vom Lindennest.

Hona werkelte im Nest herum

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Willi

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