Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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05.04.2017 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 05. April 2017 um 15:05 Uhr

Der Platz hoch oben auf der Eiche ist klasse - da ist sich das französisch-deutsche Storchenpaar einig. Aber ob dort oben auch ein Nest entstehen wird? Das ist doch eher fraglich - lassen wir uns überraschen! Neidvoller Blick rüber zu den anderen Nestern....wie haben die Kollegen da bloß ihre Nester auf die Bäume gezaubert???

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Nachdem das französische Buchstabenmännchen mit den Stöckchen nicht sehr erfolgreich ist, versucht seine Partnerin ihr Glück...

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Bis ihnen ein tauglicher Bauplan zufliegt, beschäftigen sich die beiden erst mal mit Gefiederpflege...

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Aber auch den Fredis hat man ja anfangs kein brauchbares Nest zugetraut, und plötzlich ging's ganz fix. Da sieht es jetzt nach Eierlegen aus oder vielleicht schon mehr???

Die Familienplanung ist jedenfalls noch nicht abgeschlossen

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Gebrütet wird auch bei Peppi, der jetzt kein Hallodri mehr ist, und seiner Henriette

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Abseits vom großen Trubel bei der Baumnestkolonie auf dem Festplatz wird bei den Lutzis auf dem Kamin in aller Ruhe gebrütet

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Das unberingte Storchenpaar, das weiterhin nach einem Bauplatz sucht, ist oft auf dem Espantor zu sehen, gestern und auch heute.

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04.04.2017 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 04. April 2017 um 15:53 Uhr

Ein trüber Morgen, das nächste Gewitter kündigte sich an. Davon lassen sich die Störche nicht abschrecken, diverse Nester müssen noch fertiggestellt werden, bei anderen muss noch an der Innenausstattung gewerkelt werden.

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Kein Baufortschritt auf der Eiche bei AL 578 und dem französischen Buchstabenmännchen

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Peppi hat weiches Polstermaterial besorgt, damit es seine Henriette kuschelig weich hat im Nest

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Der Nestbau bei Fred und Frederike nimmt langsam Form an, die beiden waren richtig fleißig!

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Am Nachmittag, in einer Regenpause, stand plötzlich das französische Buchstabenmännchen vor uns, als wir auf den Weg ins Rotmoos einbiegen wollten. Er kam aus dem Gestrüpp neben dem Weg raus und hatte sich etwas Essbares besorgt, sieht nach Maus aus.

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Schluck!

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Während Monsieur auf dem Weg spazierenging, den wir eigentlich entlanglaufen wollten und nun nicht konnten, Kameraschwenk in die andere Richtung: Einer der Fredis sammelt eine ordentliche Portion Mist ein. Vermutlich wissen die Störche, dass auf den Streuwiesen eigentlich gar kein Mist ausgestreut werden darf, deshalb sammeln sie den Mist wieder ein und entsorgen ihn in ihrem Nestern!

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Vom Rotmoos aus hat man die Storchenbehausungen und das Hin und Her ganz gut im Blick. Mit guten Augen kann man alle vier Nester entdecken, dazu ganz rechts auf dem hohen Baum, einer Eiche, den Wunschbauplatz der Volkertshausener Störchin und des französischen Buchstabenmännchens.

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Ob die Eiche der geeignete Bauplatz für ein Nest ist, das ist eher fragwürdig. Mehr Talent als beim Nestbau zeigen sie im Liebesleben!

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03.04.2017 Drucken E-Mail
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Montag, den 03. April 2017 um 19:52 Uhr

Das Buchstabenmännchen aus Frankreich war schon am frühen Morgen fleißig und schleppte Zweige auf den ausgewählten Bauplatz auf einer Eiche. Die Eiche kennt das schon, denn bereits im vergangenen Jahr versuchten dort Theo, Pit und Beat vergeblich ihr Glück

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Diese Eiche neben der Eiche der Fredis gefällt ihm besonders gut!

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...kurze Denkpause...

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..und weiter geht's mit der Bastelei

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...dann wieder kurzes Warten auf den nächsten Geistesblitz...

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...jetzt weiß er wieder wie's geht..

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Um die Mittagszeit stand die Storchendame seines Herzens an seiner Seite. In puncto Liebesleben sind die beiden Spitze, das muss man ihnen lassen, nur mit dem Nestbau, das sieht noch nicht so gut aus!

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Da hat es doch Peppi richtig gut! Er musste sich heute nur mit dem Gestrüpp vor seiner Haustür rumärgern!

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Brutidylle bei den Lutzis auf dem Kaminnest

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Ein paar Meter weiter auf dem Espantor hielt sich ein einzelner, unberingter Storch auf

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Und das unberingte Storchenpaar, das seit ein paar Tagen auch dringend einen Bauplatz sucht, ist immer wieder auf der Kastanie bei den Finnis zu Besuch. Über die Webcam waren sie heute öfter dort zu sehen.

 

 

 
02.04.2017 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 02. April 2017 um 16:10 Uhr

Von Ruhe war auch heute keine Spur bei den Isnyer Störchen - es war die Fortsetzung von gestern! Aber alle Fremdstörche haben friedliche Absichten, wollen keinen Ärger machen, suchen einfach nur einen Bauplatz und wollen sich mit den zukünftigen Nachbarn gutstellen. Ich habe ja ganz gerne den Überblick, wieviele Störche, wer mit wem und wo. Aber den Überblick zu behalten ist zur Zeit einfach nicht möglich!

Ein trüber Sonntagmorgen, auf der Eiche neben der Eiche der Fredis beim Neidhammelbrunnen stand wie in den vergangenen Tagen ein Storchenpaar und klapperte. Ein äußerst wackeliger Standplatz, die Flügel mussten häufig zuhilfe genommen werden, um das Gleichgewicht zu halten!

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Ein weiteres Storchenpaar balancierte auf dem Espantor herum und klapperte ebenfalls lautstark

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Das Storchenpaar auf dem Espantor war unberingt, vom Storchenpaar auf der Eiche war einer links beringt. Es war die Storchendame, die wir in den letzten Tagen immer wieder zu sehen bekamen, die AL 578, die 2013 in Volkertshausen geschlüpft war. Vor zwei Tagen saß sie mit dem Buchstabenmännchen aus Frankreich auf diesem Baum, heute war es ein Unbekannter, den sie an ihrer Seite hatte und mit dem sie sich natürlich auch paarte.

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Später dann strahlender Sonnenschein! Zwei Störche drehten ganz langsam ihre Runden über den Dächern der Innenstadt, es sah ganz so aus, als suchten sie einen Lande- und vor allem Bauplatz! Einer der beiden landete auf dem Hallgebäude (Sparkasse), der andere hatte gegenüber auf dem Kamin des Gasthof Bären Platz genommen!

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Und auf dem Festplatz??? Da saß wie am Morgen die Storchendame AL 578 auf der Eiche, allerdings hatte sie jetzt wieder das französische Buchstabenmännchen an ihrer Seite!!! (mit dem sie sich natürlic auch paarte!)

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Und wie, bitteschön, sollen die Fredis ihr Nest weiterbauen, wenn sie es dauernd gemeinsam bewachen müssen???

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Das ist Peppi. Er hatte Polstermaterial nach Hause gebracht und seine Henriette abgelöst.

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Schichtwechsel auch bei den Tonis, Toni hat die nächste Schicht übernommen.

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01.04.2017 Drucken E-Mail
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Samstag, den 01. April 2017 um 17:39 Uhr

In der Früh ging's noch relativ ruhig zu...

Julia oder Paul

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...nebenan im Lindennest von Henriette und Peppi wird vermutlich auch gebrütet...

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...ein Lindennest weiter bei den Tonis...

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...ein paar Meter weiter auf dem Eichennest der Fredis ist nur einer zu Hause...

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...der sich fürchterlich aufregen muss, denn da ist ein Gast unterwegs, dem das schöne Eichennest zu gefallen scheint...

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...ein Ring am linken Bein, aber ich war viel zu weit weg um die Nummer zu erkennen

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...kein Problem für Fred oder Fredericke, es ist ein freundlicher Gast, er will keinen Streit, nur gucken und viel klappern!

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Ganz ruhig ging's bei den Lutzis zu, dort wird anscheinend auch schon gebrütet....

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...Lutz hatte Dienst, Lutzi war vermutlich unterwegs um sich zu stärken...

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...er musste sich zwischendurch etwas die Beine vertreten, und bei der Gelegenheit rückte er auch gleich ein paar Stöckchen zurecht...

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Bei der Nachmittagsrunde war dann richtig Action im Isnyer Storchenland! Es klapperte von allen Seiten, man wusste gar nicht mehr, wo man zuerst hingucken sollte! Drei Störche kreisten über den Nestern auf dem Festplatz, zwei von ihnen landeten auf einem Baum in der Nähe von Freds Nest, ein dritter landete auf Julias Schlafbaum, nur kurz allerdings, wie man sich denken kann. Es waren zum Glück friedliche Gesellen, die die Nester und die Bewohner nicht angriffen. Als sie auf dem Festplatz kein Glück hatten zogen sie weiter Richtung Innenstadt. Zuerst landeten zwei auf dem Espantor. Nachdem sie mir schon bei den Baumnestern davongeflogen waren bevor ich ihre Beine begutachten konnte, versuchte ich sie dort zu erwischen. Aber wie könnte es anders sein, bevor ich unterm Tor stand, flogen sie wieder weiter und landeten auf dem Rathausdach, Storchengast Nr. 3 gesellte sich zu ihnen. Die drei klapperten, was die Schnäbel hergaben...Den brütenden Storch oben im Nest ließen sie zum Glück auch hier in Ruhe.

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Der Platz hoch oben über den Dächern schien dem Storchenpaar zu gefallen, Storch Nummer drei zog wieder ab, er flog zurück zu den Baumnestern auf dem Festplatz

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...gemeinsam inspizierten die zwei den Dachfirst, prüften seine Tauglichkeit als eventuellen Bauplatz...

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...sehnsüchtiger Blick nach oben zu denen, die es schon geschafft haben...

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...und immer wieder wurde geklappert und geklappert und geklappert...

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...zwischendurch ganz kurz die Federn richten, die im Eifer des Gefechtes durcheinandergekommen sind...

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...wackelig ist es schon dort oben, sie müssen sich beim Balancieren konzentrieren...

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..und immer wieder  Blick nach oben...

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...ein Anfängerpaar? oder ein altersschwaches Männchen? Herr Storch versuchte immer wieder, Frau Storch seine Liebe zu beweisen, er stürzt allerdings jedes Mal ab...

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Das Rathausdach schien den beiden zu gefallen, und Stöckchen für den Nestbau liegt auch genug rum...

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Eine Weile später bei den Baumnestern auf dem Festplatz, Fred und Frederike beobachten aufmerksam den Besucher, der sich schon wieder in ihrer Nähe niedergelassen hatte...

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Nachdem die beiden den beringten Storch vom Morgen vertreiben konnten, mussten sie sich jetzt mit einem unberingten Exemplar rumärgern...

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...aber so sehr der/die Neue sich auch aufregte und klapperte...

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Fred und Frederike ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und dachten natürlich auch gar nicht erst daran, dem anderen Platz zu machen!

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