Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
10.03.2017 Drucken E-Mail
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Freitag, den 10. März 2017 um 18:07 Uhr

Freitag Morgen, 7 Uhr bei der kleinen Storchenkolonie auf dem Festplatz:

Henri, wann kommst Du?????

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Es wird wirklich höchste Zeit, dass Henri wieder zurückkommt! Im Moment gibt sich Peppi noch die größte Mühe, beiden Storchendamen zur Seite zu stehen, seiner eigenen und der netten Nachbarin Henriette. Vorgestern war Peppinatag, gestern war Henriettetag, heute war wieder Peppina dran!

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Wir fragen uns allerdings, was Peppi und Peppina mit ihrem Nest angestellt haben. Wir haben zwar Nestputz gemacht, aber wir haben das Nest nicht komplett ausgeräumt! Seitdem die beiden zurück sind, liegen jede Menge Stöckchen unter dem Nest und die Nisthilfe ist so gut wie leergefegt!

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Sollte Henri nicht zurückkommen, steht er schon in den Startlöchern! Ein unberingter Storch, den ich schon seit mehreren Tagen in der Nähe der Baumnester auf dem Festplatz beobachte. Seiner Größe nach muss es ein Männchen sein. Vermutlich hat er ein Auge auf die schöne Henriette und ihr tolles Nest geworfen. Und weil er ganz friedlich ist, wird er von allen anderen Baumnestbewohnern toleriert.

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Heute Nachmittag hatte er kurz auf dem neuen Lindennest Platz genommen, aber wirklich nur ganz kurz. Henriette hatte es sofort bemerkt, als sie in den Wiesen beim Futter fassen war und verscheuchte ihn sofort.

Zu Hause angetroffen habe ich auch noch Paul...

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...die Tonis..

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...und Urs und Ursula

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08.03.2017 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 08. März 2017 um 16:11 Uhr

Heute Morgen bei den Festplatzstörchen: Peppi war dort wo er eigentlich hingehört: an die Seite seiner Peppina. Er hat die Nacht auch auf seinem Eichennest verbracht. Anscheinend will er sich nicht mehr von den Storchenreportern in flagranti mit der schönen Nachbarin erwischen lassen, denn auch am Nachmittag war Peppi ganz brav mit seiner Ehestörchin unterwegs - auf dem Nest und in den Wiesen beim Futterfassen.

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Ein ruhiger Morgen auch für Paul und Julia.....

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.....und Toni und Antonia

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Die Lage schien ganz entspannt zu sein, mal klapperte das eine Paar, dann wieder ein anderes. Und dann klapperte es plötzlich auch auf der anderen Seite, aber dort sind doch gar keine Nester! Der Grund sah so aus:

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Ein unberingter Storch hatte auf einem Baum direkt vorm Eingang vom Gymnasium Platz genommen

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Henriette war es nicht, sie stand auf ihrem Nest

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Seltsam, nicht mal die strenge Oberstörchin Julia hatte etwas gegen den unbekannten Gast einzuwenden, sie setzte nicht zum Angiff an. Ganz im Gegenteil, sie flog ganz entspannt in Richtung Birkenallee, der Baumarkt hatte heute geniale Stöckchen im Angebot!

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Heute hat Henriette auch einige Male ihr Nest verlassen, um sich auf den Schweinebacher Wiesen zu stärken. Die Tonis und die Peppis waren ebenfalls dort draußen zum Futtern. Gut gestärkt konnten sich die Tonis dann wieder den angenehmen Dingen des Storchenlebens widmen!

 

 

 
07.03.2017 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 07. März 2017 um 15:16 Uhr

Das schöne Wetter täuscht, denn die Bilder sind von gestern Mittag! Auf dem neuen Nest steht links Peppi, rechts neben ihm Henriette, im anderen Lindennest davor steht Toni mit seiner Antonia

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Und von der anderen Seite: die Tonis im linken Nest, Henriette und halb verdeckt dahinter Peppi auf dem neuen Lindennest

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Henriette, dahinter Peppi

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Peppina alleine auf dem Eichennest

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die Tonis

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Die Bilder von heute - wettermäßig der krasse Gegensatz!

Bei dem Sauwetter blieb Peppi lieber Zuhause an der Seite seiner Peppina (zumindest dann, wenn ich unterwegs war!)

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Henriette allein zu Haus!

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Toni und Antonia

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Paul und Julia waren außer Haus. Als Profi-Winterstörche haben sie auch mit dem dichten Schneetreiben kein Problem und suchten in den nestnahen Wiesen und Gräben nach Futter.

 

 
06.03.2017 Drucken E-Mail
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Montag, den 06. März 2017 um 20:23 Uhr

Nichts Neues bei den Störchen auf dem Festplatz. Henriette hält tapfer die Stellung auf dem Lindennest und wartet auf ihren Henri. Es sieht ganz so aus, als hätte sie ihr Nest seit der Ankunft noch nicht verlassen. Aber Henriette hat ja den netten Nachbarn Peppi, der ihr nicht nur bei der Nestverteidigung hilft..... Wolf hat die beiden gestern in flagranti erwischt und tolle Bilder gemacht. Ja, Peppi gibt sich die größte Mühe, seine Zeit und seine Liebe gerecht zwischen den Damen Peppina und Henriette aufzuteilen. Das war auch heute zu beobachten. Zuerst war er mit der Gattin außer Haus um Kraftnahrung zu sich zu nehmen, anschließend besuchte er wieder die nette, einsame Nachbarin Henriette, Peppina werkelte solange im Nest herum. Und als er Henriette seine Zuneigung bewiesen hatte, flog er wieder ins heimatliche Nest zu Peppina.

 
05.03.2017 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 05. März 2017 um 17:44 Uhr

Auch am heiligen Sonntag gönnte sich Peppi keine Ruhe. Schon am frühen Morgen besuchte er die Nachbarin vom neuen Lindennest. Im Hintergrund das andere Lindennest mit den Tonis

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Nachdem er sich von Henriettes Wohlergehen überzeugt hatte, flog er wieder nach Hause zu Gattin Peppina

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...zuerst werkelte man gemeinsam am Nest herum..

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...aber die Gattin war schon etwas sauer, weil Peppi dauernd bei der hübschen Nachbarin rumhing. Deshalb gab Peppi sich die größte Mühe, Peppina seine Liebe zu beweisen!

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Keine Aktivitäten bei den Tonis

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Henriette

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Paul zeigte auch keine großen Aktivitäten, während Julia versuchte, ein paar Zweige vom Baum abzuknipsen, die sie gut für die Innenausstattung ihres Nestes brauchen konnte.

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Anschließend war knibbeln und Gefiederpflege angesagt

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Strahlender Sonnenschein dann am Nachmittag. Urs machte einen Ausflug auf eine Wiese an der Birkenallee. Dort hatte ein Bauer gestern mehrere Fuhren Mist verteilt - und damit genau Urs Geschmack getroffen! Eine ordentliche Portion Mist konnte er sehr gut für das Interieur seines Nestes gebrauchen. Das Angebot war groß, Urs prüfte lange und gründlich...

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...aber unvorsichtigerweise hatte er den heiligen Äquator in nördlicher Richtung überschritten. Die strenge Oberstörchin Julia hatte die Ordnungswidrigkeit sofort bemerkt, sie rauschte auf Urs zu, der vor Schreck seine kostbare Fracht fallen ließ, schleunigst das Weite suchte und sich in Sicherheit brachte. Ausgerechnet Urs, der Julia seinerzeit aus ihrem Rathausnest verjagt hatte, na, dem hatte es Julia aber gezeigt!  Ja, es herrschen strenge Regeln bei den Isnyer Störchen! Am Nachmittag waren vier Störche in den Rotmooswiesen auf Futtersuche unterwegs, die Tonis und die Peppis. Diese Störche haben Julias Segen, sie gehören ja auch zur Festplatzkolonie und dürfen Julias Revier betreten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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