Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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07.06.2018 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 07. Juni 2018 um 20:49 Uhr

Dass unsere kleinen Störche schon wasserfest sind, das konnten sie gestern Abend unter Beweis stellen, die ganze Bande hat die

kräftigen Regenschauer gut überstanden.

Heute wurde das flauschige Gefieder auf Hochglanz poliert, einer der kleinen Lutzis zeigte, dass er das schon perfekt beherrscht!

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Die vier kleinen Racker von Paul und Julia waren - wie so oft - allein zu Hause!

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Ganz rechts, das scheint mir der Benjamin im Nest zu sein!

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Antonia war am Vormittag bei ihren drei putzmunteren Storchenkindern...

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Toni oder Antonia? ebenfallls

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...ein kleiner Franzi trainierte seine Flügelchen...

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...ja, da kann Franziska zurecht stolz sein auf ihre drei Wonneproppen!

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...icht viel los bei Familie Toni

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Und Peppi? Wie könnte es anders sein - da wird der Nachwuchs beknibbelt und bezupft - alles wie gehabt! Die Storchenkinder von diesem Paar

müssen sich einiges gefallen lassen!

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06.06.2018 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 06. Juni 2018 um 15:26 Uhr

Noch ein paar Bilder von gestern Abend.....

....für die drei kleinen Franzis gab's eine Spätmahlzeit...

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...in den anderen drei Baumnestern auf dem Festplatz war jeweils ein Altstorch zu Hause, der Nachwuchs schlummerte bereits und war nicht zu sehen!

Toni oder Antonia in der Abendsonne...

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...dann der Schreck in der Abendstunde, das Buchennest der Lutzis schien absolut leer zu sein - von unten war einfach nichts zu sehen, nur ein leeres Nest........ein unberingter Storch (beide Beine waren kurz zuvor noch sichtbar gewesen) hatte sich auf dem Dach des Mühltormuseums auf der einen Seite des Nestes schon zur Nachtruhe zurecht gemacht

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...ein zweiter Storch,( rechts beringt, aber rechtzeitig zum Auslösen der Kamera wurde das Standbein getauscht, ja so sind sie, unsere Rotbeine!!!) hatte seine Schlafposition auf dem Kamin - dem Nestplatz vom vergangenen Jahr -  auf der anderen Seite des Nestes eingenommen. Lutz und Lutzi, die ihren Kindern das Nest überlassen, damit das Trio mehr Platz hat? Oder mussteen wir uns wegen dem Nachwuchs Sorgen machen??? Wir schlichen eine ganze Weile um's Nest, gingen dann halbwegs beruhigt nach Hause, denn wir meinten, ab und zu eine Minibewegung am Nestrand zu sehen.

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Entwarnung dann heute Früh: drei putzmuntere Lutzikinder guckten über den Nestrand und warteten sehnsüchtig auf Speis und Trank!

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Die Wiesen nördlich von Isny sind bei unseren Rotbeinen richtig beliebt, da fliegen auch die Isnyer gerne ein paar Kilometer weit, um dort die Leckereien zu genießen! Heute Vormittag standen 5 Störche nebeneinander im Rimpacher Moos...

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...ja, richtig weit weg, aber mit dem kleinen Wunderwerk der Technik im Gepäck waren die Ringnummern ein Kinderspiel! Da hätten wir dann zuerst unsere Finja...

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Genau so muss es sein! Da könnten sich andere Störche mal ein Beispiel dran nehmen! Storch steht bitte auf der frisch gemähten Wiese, hält den sauber gewaschenen Ring an die Sonne und bleibt

ruhig stehen!

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Es ist der HES SL 015, also schon wieder ein Neuer, die Vogelwarte wird berichten, wo er herkommt!

Bei dem nächsten Kandidaten war es etwas schwieriger, er wollte überhaupt nicht ruhig stehen bleiben und der Ring war nur auf einer Seite blank poliert, enttarnt hab ich ihn trotzdem, es ist der DER AY 147, der einjährige vom Affenberg

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Die beiden anderen waren leider unberingt.

 
05.06.2018 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 05. Juni 2018 um 15:43 Uhr

Ein eigenartiger Anblick gestern um die Mittagszeit: Zwei Störche, die ganz offensichtlich ein Liebespaar waren, so wie da geknibbelt wurde, standen auf dem Kamin, der im vergangenen Jahr die Kinderstube der kleinen Lutzis war. Ein Storch rechts beringt, der andere ohne Ring. Lutz und Lutzi? Musste ich mir Sorgen machen? Denn die Lutzis haben im Moment bestimmt keine Zeit für Liebesgeplänkel, sie haben drei hungrige Schnäbel zu stopfen! Leider hat man nicht immer Zeit, der Sache gleich auf den Grund zu gehen. Ein Kontrollbesuch am Abend nach dem Gewitter am Nest - da schien alles in Ordnung zu sein. Die Bilder von Wolf  im Forum brachten dann die Lösung: Der rechts beringte Storch, das war Theodora, die sich schon mal in Isny niederlassen wollte und mit ihrem damaligen Partner einen Nestbauversuch auf dem Sendemast bei der Post machte. Theodora schlüpfte 2014 in Kisslegg aus dem Ei.

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Bilder von heute

Familie Lutzi, naja, zumindest ein Teil davon!

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Die Kleinen von Paul und Julia waren lange alleine, Mama und Papa müssen beide ausrücken, um Berge von Futter zu holen! Nummer vier scheint ein kleines Schlafmützchen zu sein, den krieg ich nur selten zu Gesicht!

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Franziska mit ihrem Trio

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Familie Toni

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Peppi mt seinen zwei Kindern

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Die Vogelwarte in Radolfzell hat sich gemeldet.
Hope, der Isnyer Jungstorch von 2017 (A1L 67) den ich am vergangenen Wochenende im Rimpacher Moos und in Urlau ablesen konnte, hatte in Urlau einen Kollegen an seiner/ihrer Seite mit der Ringnummer DER AY 147. Dieser Storch ist 2017 auf dem Affenberg in Salem (Nest Birne) geschlüpft!

 

 
03.06.2018 Beringung der Störche Drucken E-Mail
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Sonntag, den 03. Juni 2018 um 20:47 Uhr

Frau Reinhard wird  - wie berichtet - am 12. Juni nach Isny kommen, um den Isnyer Storchennachwuchs mit Hilfe der Isnyer Feuerwehr zu beringen. Dass die Jungstörche der sechs Baumnester beringt werden, das stand von Anfang an fest, dafür hatten wir von unserer Beringerin die feste Zusage. Das Problem in diesem Jahr: Die Beringer haben nicht so viele Ringe erhalten wie in den vergangenen Jahren und das ausgerechnet in einem guten Storchenjahr (hoffen wir, dass weiterhin alles gut geht!). Aber weil das Interesse der Isnyer Storchenfangemeinde so groß ist, wollte Frau Reinhard auf jeden Fall 16 Isnyer Störchen den Personalausweis verpassen. 16? Ja, eigentlich nur 16 Jungstörchen, denn die beiden kleinen Rathausstörche sollten ursprünglich nicht beringt werden! Der Grund: In den vergangenen Jahren wurden die Kosten für die Hebebühne (das Rathausnest kann nicht mit der Drehleiter der Feuerwehr angefahren werden) vom Regierungspräsidium übernommen. Es muss gespart werden - die Hebebühne wird nicht mehr gezahlt! Da musste ich erst ein paar Nächte drüber schlafen, aber dann war mir klar: Das können wir den Freunden der Isnyer Störche gar nicht antun, den Nachwuchs von Urs und Ursula nicht beringen zu lassen! Ausgerechnet die beiden kleinen Störche, die jeden Tag von so vielen Storchenfreunden über die Webcam beobachtet werden! Meine Idee: wir finanzieren die Kosten für die Hebebühne aus der Storchenkasse, hoffen auf viele Patenschaften, dann können die Kleinen von Urs und Ursula ebenfalls beringt werden. Zuerst musste ich mit Ute Reinhard klären, ob sie generell bereit wäre die beiden auch zu beringen und ob sie noch zwei Ringe für die beiden übrig hätte. Und siehe da, weil das Interesse der Isnyer Storchenfans so groß ist und in Isny viel für die Störche getan wird, bekamen wir von unserer Beringerin grünes Licht - die erste Hürde war genommen, sie kümmert sich auch um den Termin mit der Firma mit der Hebebühne in Ostrach. Jürgen Tischer hat dann heute ebenfalls grünes Licht für die Finanzen, bzw. meinen Finanzierungsplan gegeben.

Ich hoffe sehr, dass das Storchenteam im Sinne der vielen Storchenfreunde in Nah und Fern gehandelt hat. Ich freue mich über Eure Rückmeldungen im "Allgäuer Stübli"

 
03.06.2018 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 03. Juni 2018 um 15:09 Uhr

Bilder von gestern von der Abendrunde, langsam kehrt Ruhe ein, die Störche genießen die Abendsonne.

Storchenmama Ursula tankt Wasser in der Ach für ihre Kleinen

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...gleich danach gibt's den Schlummertrunk

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Franz mit beleuchteten Federspitzen...

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...der Nachwuchs legt noch schnell eine Trainingseinheit ein...

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Franz ruht sich aus

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die Kleinen von Peppi und Henriette sind auch noch wach

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Julia kann sich auch eine Pause gönnen, der Nachwuchs schlummert schon

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....aber dann heute Vormittag: Ein Storchenkind von Paul und Julia hält sehnsüchtig Ausschau nach Mama oder Papa

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..nach und nach gucken immer mehr kleine Köpfe über den Nestrand, nur Nr. 4 habe ich heute nicht gesehen, ich hoffe, dass er sich nur versteckt hat!

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Endlich!!!! Mama Julia kommt mit der Brotzeit nach Hause!

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Nebenan bei Peppi und Henriette: da müssen sich die Jungstörche auch in diesem Jahr für's elterliche Dauerknibbeln zur Verfügung halten!

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Die kleinen Tonis mussten alleine das Nest hüten, zwei wagten den Blick über den Nestrand

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Es ist eigentlich schon jedes Mal ein Riesenglück, wenn es gelingt, einen Storch, der weit draußen in den Wiesen rumstiefelt, abzulesen. Aus dem Fehler von gestern klug geworden, war heute die gorße Kamera beim Radeln dabei. Und dann, in den Wiesen bei Urlau, neben dem Wasserrückhaltebecken suchten drei Störche nach Futter. Mit meinem neuen Wunderwerk der Technik gelang es tatsächlich, die Ringnummern zu entziffern, obwohl die Störche so weit weg waren - unglaublich! Der erste, der mir vor die Linse lief, ist allen gut bekannt - es war Finn vom Kastaniennest bei der Post. Dass die Störche so weit weg fliegen um Futter zu suchen - wer hätte das gedacht?

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In seiner Nähe war ein Neuer unterwegs, DER AY 147, links, den habe ich noch nicht iauf meiner Liste, und ich bin auf die Rückmeldung der Vogelwarte gespannt!

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rechts Finn, links der Neue

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der Neue

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Und dann die Riesenüberraschung, ein Storch der noch weiter weg stand, mir aber sofort durch die auffälligen schwarzen Zacken in den weißen Flügelfedern auffiel - richtig, es ist wieder Hope!!! Einen Storch auf einer Wiese abzulesen ist schon Riesenglück, wenn der Storch dann noch ein ehemaliger, "eigener" Jungstorch ist, dann ist das schon so wie ein Sechser im Lotto. Aber wenn man diesen Storch einen Tag später auf einer ganz anderen Wiese, ein paar Kilometer vom gestrigen Fundort entfernt nochmal ablesen kann, das bedeutet dann praktisch auch noch die richtige Zusatzahl!!!

Hope

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Ich freu mich für Patentante Kathi und hoffe, dass Hope ein bißchen Werbung für uns machen wird, denn viele Jungstörche brauchen viele Paten! Wer in diesem Jahr eine Patenschaft für einen Jungstorch erwerben möchte, der kann sich an Jürgen Tischer unter  wenden unter:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 
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