Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
08.05.2020 Drucken E-Mail
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Freitag, den 08. Mai 2020 um 20:57 Uhr

Hana auf ihrem neuen Lieblingsplatz gegenüber ihrem Nest

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Auf dem sechsten Eichennest von Luis und Luisa liegt immer ein Storch, da werden vermutlich die Eier

gelegt

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Marius und Marie vom fünften Eichennest sind da noch nicht ganz so weit, die beiden verlassen das Nest

auch noch gemeinsam

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Antonia "Kein Fotoshooting von meinen Kindern!!!!"

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Wir kennen ihn alle, den Storch, der die letzte Abendsonne auf dem Espantor genießt - Herr Sara!

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Storchenmama Berta mit einem kleinen Storchenkind

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Kurz vor der Heimfahrt grad noch erwischt:  Gute-Nacht-Küsschen!

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07.05.2020 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 07. Mai 2020 um 21:17 Uhr

Warten auf die "Wachablösung" auf dem Finninest, sieht alles entspannt aus, dann hoffen wir, dass

es dem Nachwuchs, der sich auch heute nicht sehen lassen wollte, gut geht.

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Ähnliche Situation auf dem Lindennest der Tonis, ein Altstorch, der dem Nachwuchs frische

Luft und Sonnenschein gönnte. Aber nach wie vor macht Familie Toni noch ein großes Geheimnis

um den Nestinhalt

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....auch am Nachmittag gab's nix zu sehen von den Kleinen, aber der Sonnenschirm wurde schon ein klein

wenig aufgespannt - ein gutes Zeichen!

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Mahlzeit! Fütterung bei Familie Pauli

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Bea vom 13. Isnyer Storchennest ist da noch lange nicht so weit, da werden die Eier gewendet.

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Marius und Marie kommen nach Hause! Die beiden sind noch gemeinsam unterwegs, da liegen also keine

Eier im Nest. (5. Eichennest, bzw. 14. Isnyer Storchennest)

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Luis vom 6. Eichennest, bzw. 15. Isnyer Storchennest

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Honas Schlafplatz auf dem Baum vor dem Schützenhaus war bereits am Nachmittag besetzt, nanu,

Hona heute mal beizeiten zu Hause??? Es war nicht Hona, der/die dort Platz genommen hatte,

es war Hana, die Mama vom einjährigen Hona, die sich dort eine Pause gönnte, während Storchengatte

Sammy den kostbaren Nestinhalt warm hielt.

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Sammy, bzw. sein Schlusslicht, mehr ist von ihm nicht zu sehen

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Bei der Abendrunde saß auch wieder ein Storch auf diesem Ast, es war wieder Hana!

Eigentlich sollte Senderstorch Bosse auf dieser Wiese bei Unterried unterwegs sein, angetroffen habe ich

nur einen Unberingten

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In der Nähe von Eisenharz waren drei Störche unterwegs auf Futtersuche, einer von ihnen - unverkennbar mit

dem markanten weißen Farbring - Franz der Franzose!

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Franz fliegt weit, um seinen Nachwuchs mit besonderen Leckerbissen zu verwöhnen! Inzwischen sind auch

viele stadtnahe Wiesen frisch gemäht - Monsieur bevorzugt aber dieses Storchenbuffet!

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06.05.2020 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 06. Mai 2020 um 21:47 Uhr

Wir Storchenbetreuer und -beobachter hier vor Ort sind keine Biologen, nur

Hobbystorchengucker. Und wenn dann plötzlich Jungstörche in einem Nest

sterben, fragt man sich: Was ist schiefgelaufen? Woran kann es liegen?

Müssen wir etwas unternehmen, untersuchen lassen? Sobald es um Fachfragen,

bzw. irgendwelche Probleme mit den Störchen geht, wird unsere Storchen-

beauftragte, Frau Reinhard, um Rat gefragt. Sie vermutet, dass es an den

Altstörchen liegt, die nicht das richtige Futter für die Zwerge geliefert

haben, eventuell

nicht richtig gehudert haben , das kommt anscheinend immer wieder mal vor. Am

Wetter wird's nicht liegen, denn in den anderen Nestern haben die Jung-

störche überlebt. Für Urs und Ursula ist es einfach nur traurig.

Ganz entspannt ist die Situation im Eichennest am Neidhammelbrunnen bei Franz und Berta, da

zappeln auf jeden Falll zwei Minis im Nest herum

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Heute Abend nach Sonnenuntergang - da wollte einer absolut noch nicht schlafen!

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Auch wenn man nichts sieht vom Nachwuchs verhalten sich die Altstörche so,

als wäre noch Leben im Nest.

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Einer der Finnis, auch da scheint alles in Ordnung zu sein. Heute bei Sonnenschein durften die Kleinen

in allen Nestern frische Luft schnappen, aber es wurde nach einer Weile auch überall wieder gehudert

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...den Deckel wieder drauf

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Seit Tagen versuche ich ,  bei den Paulis einen Partnerwechsel oder eine Fütterung zu beobachten -

heute hatte ich Glück, es wurde gefüttert!

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Leider ist auch das Eichennest der Paulis total zugewachsen, da wird man vom Nachwuchs nicht so

schnell was zu sehen kriegen.

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Bei Frank und Liese vom Bergahornnestsah es schon oft nach Fütterung aus, scheint aber noch nicht so

weit zu sein. Partnerwechsel, gemeinsamer Blick in die Nestmulde...

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...und gleich wieder Deckel drauf!

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Wechsel im Abendlicht bei Sammy und Hana. Auch bei den beiden müsste es jeden Tag so weit sein mit

dem Schlupf des Nachwuchses - heute war keine Fütterung zu beobachten.

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Bis der Nachwuchs von Lottchen und Felix schlüpft, müssen wir uns noch eine Weile gedulden, sehen werden

wir die Kleinen vermutlich kaum, der grüne Dschungel ums Nest wächst und gedeiht.

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Wenn man ein Nest fotografieren will, hat man meistens noch ein zweites mit auf der Platte,

rechts das Nest von Franz und Berta, links daneben die neuen unberingten Störche Marius und Marie

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Auch die Neuen klappern und verteidigen ihr Zuhause schon wie die alten Hasen.

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Das Nest der beiden ist noch nicht ganz fertig, die letzten Feinheiten fehlen noch, und daran wird

fleißig gearbeitet.

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Drei Eichennester auf einen Blick! Links das Nest von Marius und Marie, in der Mitte das Nest von Franz und

Berta und rechts wohnen Linus und Lina

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Und was macht Linus wenn er frei hat und seine Lina auf den Eiern sitzt?

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...er sieht sich bei den Nachbarn Luis und Luisa um, die gemeinsam ausgeflogen sind!

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Bilder von der Abendrunde...

Bea genießt die letzten Sonnenstrahlen des Tages...

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...dann das ewige Warten auf Senderstorch Bosse. Es war dann schon 21 Uhr, Bosse ließ auf sich

warten, die Storchenbeobachter mit den Kameras begaben sich auf den Heimweg. Aber ein

Schlafgast hatte sich dann doch noch auf dem Baum vor dem Schützenhaus eingefunden: Hona!

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05.05.2020 2. Teil Drucken E-Mail
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Dienstag, den 05. Mai 2020 um 21:25 Uhr

Freud und Leid liegen auch bei den Störchen so nahe beieinander!

Wir sind traurig, weil es die kleinen Rathausstörche wieder nicht geschafft

haben. Aber wir dürfen uns auch freuen, denn ein kleiner Isnyer von 2019

hat es geschafft!

Hona ist wieder da!

Hona ist das Storchenkind von Hope und Hana von der verbotenen Linde

und war unser kleinstes, zartestes Störchlein im letzten Jahr, wog nur

knapp über zwei Kilo. Die Kleinen sind erfahrungsgemäß die Kämpfer, und

so ist aus Hona ein toller, großer Storch geworden. Ich hatte die Ringnummer

gestern zwar abgelesen, allerdings nicht in meiner Ringnummernliste

nachgesehen. Frau Krome von der Vogelwarte in Radolfzell hat mich

heute drauf aufmerksam gemacht! Hona (DER A 3 N 65) ist mit Senderstorch Bosse

unterwegs, den ich gestern bei Unterried verfolgte. Und bei dieser Verfolgung

habe ich durch Zufall Hona entdeckt. Dann wird Hona den Bosse in das

Geheimnis der Isnyer Futterwiesen einweisen. Wer Hona bewundern will,

der kann sich die Bilder vom gestrigen Tagebucheintrag ansehen.

Das ist der Übernachtungsplatz von Hona, ein Baum vor dem Schützenhaus, mit zwei anderen

Kollegen. Hona schläft also nur ein paar Schnabellängen von Mama Hana entfernt, die in

diesem Jahr auf dem Eschennest neben dem Schützenhaus wohnt.

Wolf hat berichtet, dass Hona heute Abend auch wieder dort übernachtet, gemeinsam mit Herrn Sara

und einem Unberingten.

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Senderstorch Bosse auf seinem Nachtquartier

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Heute Vormittag im Regen: Bosses Sender meldet, dass er sich im Rotmoos aufhält, dann müsste

er einer von den Vieren sein.

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05.05.2020 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 05. Mai 2020 um 16:27 Uhr

Ein Fünkchen Hoffnung bestand noch, denn auch am Vormittag lag

immer noch ein Altstorch schützend auf dem Nest. Jetzt haben wir

die traurige Gewissheit, die kleinen Störche vom Rathausnest

haben es leider nicht geschafft. Mit hängenden Köpfen stehen Urs

und Ursula auf dem Nest, ein totes Storchenkind liegt noch im

Nest. Es ist so traurig für Urs und Ursula, das zweite Jahr in

Folge müssen sie um ihre Storchenkinder trauern...

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