Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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14.02.2019 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 16:20 Uhr

Und immer dann wenn man denkt: jetzt sind sie wieder alle weggeflogen, steht wieder ein anderer Storch

auf einem Nest! Paul und Ursula sind anscheinend vor dem Winter geflüchtet, sie konnten sich auf Dauer nicht

mit der aktuellen Winterwetterlage in Isny anfreunden. Aber wer war dann der Storch, der an diesem kalten

Morgen auf dem Eichennest beim Neidhammelbrunnen stand? Dick eingemummelt, ein Bein im Gefieder verstaut,

am anderen Bein war auch nichts zu erkennen, weil der Storch leider nicht am Nestrand stand. Zu erkennen

sind allerdings zwei dicke weiße Flecken im schwarzen Flügelgefieder....Storch, wer bist Du???

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Egal aus welcher Richtung, zunächst war leider nix zu sehen!

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Bei der Einkaufsrunde am Vormittag ein neuer Versuch, jetzt stand der Storch netterweise am Nestrand, der Ring

am linken Bein war zu sehen!!! DER AL 578 steht auf dem Ring, und wie wir alle wissen, ist das der Personal-

ausweis von unserer Franziska!!!

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...noch ein paar Bilder vom Nachmittag, da stand sie immer noch auf ihrem Nest. Bestimmt hat sie sich ihre

Heimkehr anders vorgestellt, mit Schnee kann Franziska sicher nichts anfangen. Und außerdem ist sie ganz

alleine, kein Partner, kein Kumpel in Sicht weit und breit, da konnte sie klappern so viel wie sie wollte.

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und wenn man als Storch ganz allein auf weiter Flur ist, kann man sich ja mal in aller Ruhe in den Nestern

der Nachbarn umsehen, Franziska auf dem Nest der Tonis

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Bei frühlingshaften Temperaturen um die Mittagszeit kann man eigentlich stündlich mit weiteren Heimkehrern

rechnen!

 
12.02.2019 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 12. Februar 2019 um 16:55 Uhr

Kurzer Blick um die Mittagszeit auf die Rathausnest-Webcam: da stand doch tatsächlich wieder ein Storch auf dem Nest!

Unberingt, dann wird es unsere Ursula sein. Eine Weile später beim Spaziergang war ein zweiter Storch auf dem First des

Rathausdaches zu erkennen. Bis die Kamera aus der Tasche gekramt war, flog der Firststorch rüber zum Festplatz und landete

auf dem Lindennest! Wer mochte das sein???

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Aber bevor ich näher rankam, flog der Storch weiter, landete in den Achwiesen und spazierte vorsichtig über die

Schneedecke in Richtung Ach, hüpfte ins Wasser und begann nach Futter zu suchen. Unberingt und der charak-

teristische schwarze Punkt am Flügel: Paul war enttarnt! Paulchen scheint sich einsam zu fühlen und versucht,

Ursula näher zu kommen!

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Störchin Ursula ist wieder auf ihrem Nest

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10.02.2019-2. Teil Drucken E-Mail
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Sonntag, den 10. Februar 2019 um 15:48 Uhr

Oh je, das war ganz schlecht recherchiert! Und so ist eine dicke Ente im Isnyer Storchen-

tagebuch gelandet! Der Storch, der heute Morgen beim Futterplatz auf der Birke saß, das war

nicht Julia - es war Paul!!! Wir sahen den Storch nur von der Ferne, die Wanderwege wagen

spiegelglatt und wir verzichteten auf eine nährere Begutachtung, vermuteten einfach, dass

es Julia sei. Das rechte Bein war auf dem Bild verdeckt. Dann die Nachmittagsrunde bei strahlendem

Sonnenschein und angenehm milden Temperaturen. Ein Storch stand auf dem Eichennest beim

ehemaligen Ochsenkeller - perfekt, um eine ganze Serie Bilder zu schießen. Aber dann plötzlich:

.....kein Ring am rechten Bein, also keine Julia!!! Es ist tatsächlich Paulchen, der nach vielen Wochen

im Winterquartier wohlbehalten in Isny gelandet ist! Paulchen hatte sich am 25.9. auf die Reise

in den Süden begeben! Und das Julia nicht vor Ort ist wenn er zurückkehrt, das hat es noch nie

gegeben!

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...eine Weile später, Paulchen, eindeutig identifiziert mit seinem schwarzen Punkt am Flügel, auf dem Weg

in die Ach, um nach Futter zu suchen.

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10.02.2019 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 10. Februar 2019 um 11:34 Uhr

Julia ist wieder in Isny! Sie saß heute Morgen auf einer ihrer Lieblingsbirken. Anscheinend ist sie gestern

eingetroffen.

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07.02.2019 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 07. Februar 2019 um 16:16 Uhr

Die Sehnsucht nach dem schönen Rathausnest hatte Ursula nach Isny getrieben. Dass das keine gute

Idee war, merkte sie sofort. Nach der ersten Nacht im heimischen Nest folgte Dauerschneefall mit etlichen

Zentimetern Neuschnee, danach wurde es bitter kalt. Aber es war am Montag und die Sonne schien,

Ursula handelte richtig und ergriff wieder die Flucht. Wir wissen nicht wo sie hingeflogen ist, aber ver-

mutlich hält sie sich in der Bodenseegegend auf - das ist nicht weit weg, aber es ist schneefrei!

 
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