Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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07.08.2019 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 07. August 2019 um 20:49 Uhr

Spätmahllzeit kurz vor Sonnenuntergang gestern, Franka stärkte sich in der Nähe der

Birkenallee...

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Sina hatte auch noch Hunger und stärkte sich!

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Sina und Papa Frank

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Ca. 25 Schlafgäste hatten sich gegen 20.15 auf den Isnyer Dächern eingefunden, z. B. auf der Sirene

auf dem Rathausdach...

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...und alle Gäste hatten eins gemeinsam: sie waren unberingt oder hatten das eventuell

beringte Bein im Gefieder versteckt - kein einziger Storch konnte identifiziert werden!

...auf dem Wassertor und der Nikolaikirche...

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...auf der Georgskirche...

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...das goldene Kreuz auf der Georgskirche war anderweitig besetzt

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...belliebt wie eh und je - der Kran auf dem Marktplatz

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...ein Jungstorch hatte sich einen Schlafplatz mit Dach überm Kopf ausgesucht!

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...zu zweit saßen sie unter der Kuppel des Blaserturms!

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06.08.2019 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 06. August 2019 um 16:40 Uhr

Die Storchenschlafplätze in Isny sind zur Zeit wieder gut besucht...

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Baustellen und somit Baukräne gibt's zur Zeit genug in Isny - ideal für die Rotbeine, auch im ehemaligen

Park der Fürstenvilla sind die Kräne besetzt

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Für die abendliche Yogaübung eignet sich auch mal eine Fichte

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Gut gefüllt war das Nest der Fränkis - alle fünf zu Hause!

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Die Altstörche beanspruchen das Nest so langsam wieder für sich! Und da kann der Nachwuchs fiepsen und

betteln so viel er will - Frank und Franka gönnen sich eine abendliche Knibbelstunde!

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Oh, was ist denn das??? Sammy und Samantha ohne Nachwuchs auf dem Nest??? Willi hat's also doch

geschafft und seinen Jungfernflug absolviert. Mama und Papa gönnten sich auch auf diesem Nest eine

wohlverdiente Knibbeleinheit!

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Hona hütet noch das Nest

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Am Nachmittag..... Frank der Franke in den Wiesen unterhalb seines Nestes

 

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Seine Sprösslinge stehen auf dem Nest und schütteln die Nässe aus den Flügeln

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Das Nest auf der Alten Gerbe war auch mal wieder besetzt. Ein Unberingter hatte es sich dort gemütlich

gemacht und verteidigte seine Bleibe lautstark klappernd, sobald ein Kollege vorbei kam.

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04.08.2019 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 04. August 2019 um 16:56 Uhr

Das Sonntagsfrühstück fand für das Jungstorchtrio vom Bergahornnest in den Achwiesen, auf

Höhe vom Rainschlössle statt. Zwei von ihnen waren satt, hatten die Mägen gut gefüllt und

flogen zum Nest zurück. Toll, wie sie inzwischen fliegen können! Klar, der Nestanflug klappt nicht

im ersten Anlauf, immer wieder drehten sie geschickt eine Runde durch die Bäume, holten

über den Achwiesen neuen Schwung, versuchten, dann noch an Höhe zu gewinnen bis

sie es geschafft hatten und auf dem Nest zu landen. Sete (steht vorne) war dabei,

der andere wollte seinen Ring leider nicht zeigen. Geschwisterchen Nummer drei stand

noch am Frühstücksbuffet.

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Willi auf seinem Eschennest genoss die Aussicht und wartete auf seine nächste Futterlieferung

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.....es dauerte auch nicht lange, da schleppte der Papa eine dicke Maus ins Nest, mit der sich

Willi jetzt auseinandersetzen musste! Ach Sammy, Du meinst es ja gut mit Deinem Willi, aber wenn Du

ihn weiterhin so mästest, kann er ja nie fliegen, sondern plumpst irgendwann mal aus dem Nest!

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Ob Hona heute ausgeflogen war? Zu sehen war nichts von ihm. Es gibt verschiedene Guckllöcher im Blattwerk,

da kann man ihn normalerweise erahnen - heute nicht. Auf jeden Fall schienen die Futterlieferanten zu streiken.

Hope saß auf einem Flutlichtmast beim Kunstrasenplatz und gönnte sich eine gründliche Gefiederpflege...

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Storchenmama Hana, die diese Masten liebt, hatte sich heute einen auf der anderen Seite des Kunstrasenplatzes

ausgesucht

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Hope links unten, Hana rechts oben

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Hona war am Nachmittag wieder zu sehen

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Am Nachmittag war auch wieder mal das Nest auf der Alten Gerbe besetzt! Ein Storch aus Stegen/Südbaden,

der im Frühjahr bereits bei uns zu Gast war, hatte dort mit eimem unberingten Partner Platz genommen - sie

schienen sich sichtlich wohlzufühlen!

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Das Espantor hatte ebenfalls Nachmittagsgäste, einer war unberingt, der andere ist der einjährige Österreicher aus

Lustenau in Vorarlberg, der in der letzten Zeit regelmäßig in Isny zu sehen ist.

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Die Sirene und das Rathausdach hatten auch wieder mal Storchenbesuch! Beide Störche waren unberingt,

es sind also nicht die Bauherren vom Nest, das man unter der Sirene erkennen kann.

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Auf dem Rathausdach, neben dem Nest von Urs und Ursula, standen auch die üblichen Stammgäste - einer

unberingt,

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...der andere ein Einjähriger aus Neudingen/Südbaden, dem es in Isny zu gefallen scheint - er hält sich

schon eine ganze Weile bei uns auf.

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Auch auf dem Wassertor stand rotbeiniger Besuch!

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Kein Neuer, nein, einer, den wir alle schon gut kennen war dabei: Herr Sara! Herr Sara ist ein Storchenkind

von Peppi und Henriette von 2017, verbrachte den Sommer 2018 bereits in Isny und war auch 2019 im

Frühjahr lange Zeit bei uns zu Gast. Jetzt hat Herrn Sara das Heimweh gepackt - er ist wieder hier!

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Der andere, der dort oben stand, trägt einen schmalen Aluring am rechten Bein, Buchstaben/Zahlen

sind sehr schlecht abzulesen, vielleicht kann die Vogelwarte seine Herkunft raustüfteln. Und auch dieser

Storch wird in diesem Sommer immer wieder mal in Isny gesehen.

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Aktualisiert ( Sonntag, den 04. August 2019 um 18:03 Uhr )
 
03.08.2019 Drucken E-Mail
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Samstag, den 03. August 2019 um 15:12 Uhr

Die Isnyer Storchenschlafgäste auf ihren Stammplätzen

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Bilder vom Tage

Die beiden gehören zum Isnyer Storchenstammpersonal - Finn und Finja! Der Baumfachmann erkennt

jetzt sofort, dass die beiden nicht auf ihrer Kastanie sitzen, wo sie eigentlich hingehören. Finn und

Finja standen auf einer Eiche auf dem Festplatz. Suchen sie etwa einen neuen Bauplatz? Wollen sie das

verlassene Graureihernest renovieren? Einen Tag vorher saßen da nochToni und Antonia. Dieser

Sitzplatz muss etwas Magisches an sich haben, das die Storchenpaare anzieht!

....danach saß wieder Toni auf dem heißbegehrten Platz!

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Familie Fränki war ausgeflogen, das Nest war leer! Weit draußen in den Achwiesen waren fünf

Störche zu sehen, das könnten sie gewesen sein.

Hope von der verbotenen Linde saß mit Junior Hona auf dem Nest...

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Hopes Bruder Sammy hütete ebenfalls den Nachwuchs. Willi denkt nach wie vor nicht ans Fliegen...

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02.08.2019 Drucken E-Mail
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Freitag, den 02. August 2019 um 21:02 Uhr

Storchenpapa Frank machte das, was in den letzten Wochen viel zu

kurz gekommen war - er gönnte sich eine Pause auf dem Kamin und pflegte äußerst

gründlich sein Gefieder!

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Seine Storchenkinder Sina, Sete und Julia wissen inzwischen ganz genau was zu tun ist, wenn der Magen

knurrt: einfach in die Rotmooswiesen unterm Nest runtersegeln und sich die Leckerbissen schnappen. Das

machen die drei schon sehr gut, und ins Nest kommen sie auch immer wieder!

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Und was ist mit unseren anderen Jungstörchen los? Hona sieht nicht so aus, als ob er vorhätte, so schnell

das Nest zu verlassen!

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Dann hätten wir noch Willi vom Hochhausnest. Der hat aber keinen Grund, das Nest zu verlassen, denn der

Futterexpress liefert von morgens bis spät abends!

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Bequemer kann er's doch gar nicht haben - es gibt immer genug zu futtern!

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Aha, Willi würde ja gerne wegfliegen - geht leider nicht! Vermutlich hat er Pattex an den Füßen, der arme

Kerl!

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...außerdem, wenn man immer von der Kamera beobachtet wird, da kriegt man ja keinen vernünftigen

Jungfernflug hin!

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Auf der Esche gegenüber sitzt noch jemand, der neugierig zum Storchennest rüberguckt!

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Die Anzahl der Schlafgäste mit roten Beinen in Isny hält sich bis jetzt in Grenzen. Gegen 20.30 fliegen

sie ein, inzwischen hat jeder seinen Stammplatz auf Kran, Stadttor oder Rathausdach gefunden. Das absolute

must-go für die Störche scheint in diesem Jahr nördlich von Isny zu liegen, denn man sieht ofrt nach 21 Uhr

noch Störche in nördliche Richtung ziehen. Friesenhofen? Leutkirch? Diejenigen, die in den letzten Tage bei

uns übernachtet haben sind Einjährige, z. B. aus Lustenau/Vorarlberg, Tiefenbach am Federsee, Hohentengen-Ölkofen,

Neudingen/Südbaden, Buggensegel/Salem.

 
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