Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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14.08.2023 Drucken E-Mail
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Montag, den 14. August 2023 um 21:23 Uhr

Schlafplatzkontrolle gegen 20.45

Bei den Finnis waren zwei Jungstörche auf dem Nest zu sehen. Lag der dritte im Nest und war nicht zu sehen?

Oder ist er schon abgereist? Oder hat er sich verbummelt und kommt später nach Hause? Alles möglich!

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Auf der Kastanie gegenüber der ehemaligen Post waren die bettelnden Jungstörche zu hören, Papa Cornelius hatte

seinen Schlafplatz auf der Antenne bereits eingenommen .

Auf dem Rathaus standen heute tatsächlich mal 6 Übernachtungsgäste, aber es war schon zu dunkel, um eventuelle Ringe

abzulesen. Auf dem Espantor standen wie üblich zwei Störche.

In der Kolonie auf dem Festplatz sind nach wie vor Urmel, Professor Habakuk und Wutz am Abend zu sehen.

Überraschung beim Strommastnest: Da stand ein Jungstorch auf dem Nest, ein Ring war zu erkennen (die Altstörche

sind unberingt), für die Ringnummer war es natürlich schon viel zu dunkel, denn es war inzwischen 21.15

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13.08.2023 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 13. August 2023 um 21:22 Uhr

Gähnende Leere in den Nestern tagsüber, da kann man nur hoffen, unterwegs beim Radeln den einen

oder anderen Storch zu entdecken.

Bei Leutkirch war der hier unterwegs, DER A 3 V 29, das ist ein Brutstorch vom Betonmastnest in der

Grabenstraße in Leutkirch

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Der Storch war in Gesellschaft eines Schweizers unterwegs, den ich unlängst bei uns in Isny

abgelesen hatte, HES SP 777.

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Dann die Schlafplatzkontrolle bei den Isnyern am Abend, nur auf die Schnelle, denn das nächste Gewitter war

im Anmarsch!

Bonnie und Clyde bei der abendlichen Gefiederpflege auf dem Nest, da hat sich der Nachwuchs der beiden

auf die Reise begeben!

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Zwei Bäume weiter, das Bergahornnest 2 von Rudi und Trudi. Links ein Altstorch, rechts ein Jungstorch, der

zweite liegt im Nest, da sieht man nur den Schnabel! Paolo und Paola genießen noch das Hotel Mama!

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Auf dem Lindennest 5 genossen Oskar, links und seine Lilli die traute Zweisamkeit auf dem Nest. Quax und Quix,

unsere Bruchpiloten, sind auch auf dem Weg ins Winterquartier - hoffentlich ohne Bruchlandung!

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Noch ein paar Tage die Heimat genießen, das denkt sich auch Wutz, die weiterhin auf dem Dach

des Ochsenkellers übernachtet

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Urmel und Professor Habakuk hüteten das Nest, das fiepsende Gebettel der beiden war meilenweit zu hören,

ob die Altstörche noch Mitleid haben und füttern, wage ich zu bezweifeln

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einer der beiden ist nochmal aufgestanden...

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Die Eltern der drei, Konstantin und Konstanze, übernachten auf einem Baum gegenüber, wie sich an

den Hinterlassenschaften  unterm Nest - Kot und Gewölle - eindeutig feststellen lässt!

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Auf dem Lindennest 1 stehen Toni und Antonia, das Jungstorchterzett der beiden, Robin, Nala und Nele,

ist auch abgereist

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Die Jungstörche von der Nachbarlinde, Pünktchen und Anton,  haben ebenfalls die Reise angetreten. Mama

Lottchen stand alleine auf dem Nest

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Leonie-Fäderi und Tonino haben sich auch von ihrem Nachwuchs verabschiedet, sie stehen alleine auf dem Nest.

Nathan und Irmela haben sich den anderen Reiselustigen angeschlossen.

Dann fliegen vielleicht Tonis Kinder und Tonis Enkel zusammen in einem Trupp!

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Der kleine Wilhelmino ist noch zu Hause und stand mit Mama oder Papa auf dem Nest

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Yannino, mit Wilhelmino der zweite Nachzügler der Isnyer, ist natürlich auch noch da

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Linus und Lina haben das Nest auch wieder für sich alleine!

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Frank und Liese vom Bergahornnest 1 können jetzt ebenfalls wieder die traute Zweisamkeit genießen!

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Die jungen Finnis sind vermutlich auch abgereist, aber da muss ich an einem gewitterfreien Abend noch mal hin....

Gute Reise, ihr lieben Isnyer Jungstörche - schön war's mit euch in dieser Saison! Manchmal etwas chaotisch,

aber das bleibt bei so vielen Jungstörchen nicht aus. Passt immer gut auf euch auf, und ich bin mir ganz sicher,

dass der eine oder andere nächstes oder übernächstes Jahr wieder zu uns zu Besuch kommen wird!

 

 
11.08.2023 Drucken E-Mail
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Freitag, den 11. August 2023 um 21:41 Uhr

Vermutlich sind die ersten Jungstörche schon abgereist! Aber es ist nicht so einfach, genaue Infos aus den

Nestern zu erhalten. Die Rotbeine sind am Abend sehr lange unterwegs. Gestern wartete ich geduldig bis

21.15 und wusste dann eigentlich genau so wenig wie vorher!

Die von der Kastanie hatten es mir das ganze Storchenjahr über schwer gemacht und sich gut versteckt, aber

jetzt sind sie zu groß, um sich zu verstecken! Die beiden sind noch zu Hause, Papa Cornelius übernachtete wie

gehabt auf einer Antenne auf dem Hausdach gegenüber

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Auch auf dem Hochhausnest von Bonnie und Clyde ist der Nachwuchs noch zu Hause

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Früh zu Hause waren auch Herr Sara und seine Frau Sarotti

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Eine Etage tiefer, da standen Emil und Emilia auf dem Nest. Wenn die Altstörche zu später Stunde auf dem Nest

stehen, dann wissen sie, dass der Nachwuchs nicht mehr zurückkommen wird.

Wolke und sein Geschwisterstorch sind abgereist! Passt gut auf euch auf, ihr beiden! Gute Reise!

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Renata und Filou vom Strommastnest haben mit Sicherheit auch bereits die ersten Kilometer auf dem Weg ins

Winterquartier in Angriff genommen! Das Nest war auch zu später Stunde unbesetzt. Guten Flug, ihr beiden!

Egal ob Altstorch oder Jungstorch: Wir wünschen allen, die sich auf die gefährliche lange Reise begeben, einen

aufmerksamen Schutzengel, der sie sicher ans  Ziel begleiten möge.

Der kleine Yannino, einer der beiden Nachzügler, der sich mit der Abreise noch etwas Zeit lassen kann und sein

Nest noch eine Weile genießen darf

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Die Silhouette von Urmel und Professor Habakuk. Geschwisterstorch Wutz hat das Nest seit dem Jungfernflug

nicht mehr aufgesucht, gestern Abend blieb der Schlafplatz von Wutz auf dem Dach des Ochsenkeller unbesetzt.

Die Eltern Konstantin und Konstanze übernachten auf einer Eiche gegenüber des Nestes.

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Zwischen Isny und Leutkirch, bei Urlau, waren heute ein paar Störche auf Futtersuche unterwegs. Es waren die

Leutkircher, aber da einige von ihnen auch schon Beziehungen zu Isny hatten, dürfen sie heute auf die Isnyer

Seite

Der HES SM 740, geschlüpft 2020 in Hünenberg in der Schweiz, war 2021 und 2022 Gast in Isny, heuer hat er sich

als Brutstorch auf dem Kamin einer Metzgerei in Leutkirch niedergelassen

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Wurm geschnappt!

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Das ist DER A 1 L 76, in Isny als Sirenus bekannt, 2017 iln Neukirch-Wildpoldsweiler geschlüpft (jüngerer Bruder von

unserem Toni), 2019 baute er ein Nest auf der Sirene auf dem Isnyer Rathausdach, hatte keinen Bruterfolg, wohnt

seit 2020 in Leutkirch und hat sich dort ein Kaminnest gebaut!

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DER A 2 N 17, das ist die neue Partnerin von Sirenus

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Und das ist einer von der Sorte, die sich die größte Mühe geben, es den Ringablesern schwer zu machen!

Das linke, unberingte Bein ist picobello sauber, aber das rechte mit dem Ring.......Ich bin mir ganz sicher, das hat

er/sie absichtlich so gemacht!

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Noch so ein Kandidat, der es schaffte, bei seinen Yoga-Übungen den Ring absolut unsichtbar zu machen!

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Und als der nächste Kollege einflog, wurde erst mal geklappert!

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08.08.2023 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 08. August 2023 um 21:27 Uhr

Tagsüber kann man sich die Storchenrunden zur Zeit sparen, die Nester sind unbesetzt,

es ist ganz ruhig, kein Geklapper ist zu hören. Das lässt so langsam an den Abschied denken.....

Ab und zu kehrt ein Altstorch auf's Nest zurück um nach dem Rechten zu sehen, aber die

Jungstörche, die sind von früh bis ganz spät unterwegs!

Es war der Abend der Unberingten! Zuerst war einer im NSG Wies auf einem abgestorbenen Baum

zu sehen. Ein toller Landeplatz, den er sich da ausgewählt hatte, weit weg vom Storchengetümmel in der Stadt...

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...es wurde allerdings nur ein Kurzzeit-Landeplatz, denn den drei Krähen passte es überhaupt nicht, dass ein

Storch auf ihrem Lieblingsbaum Platz genommen hatte. Die Krähen guckten nach oben, bereiteten die Attacke vor,

der Storch guckt nach unten und kurz darauf hatten die Krähen den Storch vertrieben

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Schlafplatzkontrolle heute gegen 20.30

Auf der Marienkirche standen immerhin schon drei Störche

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Wie erwartet war Finja dabei, die sitzt gerne auf dem Kirchendach, wenn's ihr im Nest zu eng wird

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...bei den anderen beiden war nur ein unberingtes Bein zu sehen

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Auf der Sendemastplattform war Claudius oder Claudia zu Hause

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In der Obertorstrasse war ein Storch auf einem Hausdach gelandet

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...worüber sich der, der auf dem Kamin des Nachbarhauses stand, fürchterlich aufregte!

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Dann flogen auch zwei Finni-Kinder zu Hause ein!

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Der nächste Unberingte stand auf dem Rathausdach

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Die Hausherren vom Rathausnest, Ossi und Urs, waren inzwischen auch eingetroffen

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Auf dem Strommastnest stand auch heute wieder nur ein Jungstorch, das beringte Bein allerdings versteckt

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10 Minuten später war der Jung-Stromi immer noch alleine. Ob der Geschwisterstorch schon abgereist ist?

Allerdings fehlten gegen 21 Uhr nicht nur fast alle Altstörche, da waren auch noch etliche Jungstörche

unterwegs.

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Auf einem Hausdach im General-Moser-Weg stand ein Unberingter und sortierte das Gefieder und auch auf mehreren

Flutlichtmasten auf dem Sportplatz standen wieder Störche

Auf dem Dach des Ochsenkellers übernachtet nach wie vor Wutz, eins der drei Storchenkinder vom Eichennest 9

von Konstantin und Konstanze. Eigenartig, Wutz ist seit dem Jungfernflug nicht mehr auf's Nest zurückgekehrt.

Die Geschwister Urmel und Professor Habakuk sind abends zu Hause und da sie genügend Platz haben, legen sie

sich ins Nest!

Wutz

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Zwei brave Jungstörche: Paola und Paolo

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Auf einer Hängebuche neben dem Gymnasium steht fast jeden Abend ein Unberingter Storch

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07.08.2023 Drucken E-Mail
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Montag, den 07. August 2023 um 20:27 Uhr

Eine schnelle Storchenrunde zwischen zwei Regenschauern gegen Abend,

da war allerdings kaum jemand zu Hause, die meisten Nester waren noch unbesetzt

Auf dem Eichennest von Tonino hatte es sich Nathan schon gemütlich gemacht, einer

muss ja die Stellung halten!

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Auf dem Eschennest von Bonnie und Clyde stand auch ein Storch, einer der Altstörche? Ganz bestimmt nicht,

denn dieser Storch hier ist rechts beringt, Bonnie und Clyde tragen ihre Ringe am linken Bein. Jetzt wurde es

spannend, wer hatte sich da auf dem Nest eingefunden? Die diesjährigen Jungstörche wurden nicht beringt,

war es eventuell einer vom letzten Jahr???

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Der Ring war von dieser Seite total verschmiert und nicht zu identifizieren

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Ableseversuch von der anderen Seite, da war der Ring pico-bello sauber!

Es ist DER ABB 02, kein ganz Unbekannter in Isny. Geschlüpft ist dieser Storch 2022 auf dem Affenberg. Auf seinen

ersten Rundflügen war er auch in Isny, da hatte ich ihn bei der Bodenmühle bei der Futtersuche abgelesen.

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Ihm scheint's in Isny zu gefalllen und so lange die Nestherren noch unterwegs sind, kann man ja mal anderer

Störche Nest testen!

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Er räumte das Nest schon mal nach seinen Vorstellungen um!

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