Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
20.05.2024 Drucken E-Mail
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Montag, den 20. Mai 2024 um 20:28 Uhr

Das ist Sammy von der verbotenen Linde, bei diesem Nest habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben,

vielleicht ist doch noch ein Jungstorch im Nest, der überlebt hat

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Leider keine Hoffnung gibt es für's Nest auf der Alten Gerbe von Victor und Micheline, da hat tatsächlich keiner

der vier überlebt. Wie schlimm muss das für die Storcheneltern sein, ringsrum die vielen Storchenkinder in den

Nestern und das eigene Nest ohne Leben...

Auf dem Rathausnest wächst und gedeiht wenigstens ein Storchenkind. Piri hat ihm den tollen Namen "Lucky"

gegeben, eine sehr gute Idee! Hoffen wir auf ein lucky Leben für den Kleinen! Erhard hat heute eines der toten Storchenkinder

vom Rathausnest vor dem Rathaus gefunden.....

Verlassen ist das Lindennest 4, die Untermieter von Sammy und Lottchen sind nicht mehr da. Den beiden hat der

Standort wohl nicht mehr gefallen, sie hatten vergeblich versucht, auf dem Bergahorn beim JuZe ein neues Nest zu bauen.

Mit Nestbaugedanken beschäftigt sich auch weiterhin Charlie, der zweijährige Isnyer aus dem Toninnest. Er trägt

immer wieder Stöckchen auf einen Ast auf einer Eiche, oberhalb vom Nest von Familie Emil

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Es gibt Baumnester, die sieht man am Vormittag bei bester Beleuchtung, andere kann man besser am Nachmittag

beobachten. Die dritte Sorte, das sind die Nester, die man fast gar nicht einsehen kann.....

Heute entdeckt, ein neuer Standort, von dem aus ich das Eichennest 10 von Familie Wilhelm

ganz gut sehen kann, da waren zwei Jungstörche zu sehen!

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Eichennest 12 von Valentin und Valentina ist auch nur von einer ganz bestimmten Stelle so halbwegs

einsehbar, da waren heute tatsächlich zwei Jungstörche zu sehen!

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Ich dachte schon, das Eichennest 14 von Lea und Leander sei auch verlassen, denn da ist von unten rein

gar nichts zu sehen. Unzählige Male habe ich den Baum schon umkreist und kein Glück gehabt. Heute habe

ich die ideale Beobachtungsstelle gefunden, ein Altstorch war auf dem Nest und in der Vergrößerung ist

durch die Blätter auch der Kopf eines Jungstorches zu sehen!!!

Das Nest ist oberhalb des Nestes von Familie Wilhelm und etwas unterhalb des Nestes von Elian und Pia

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Ein kleiner Stromi wird beknibbelt

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Tonino vom Eichennest 5 mit seinem Nachwuchs

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Zwei putzmuntere Zwerge, auf die Papa Tonino mit Recht sehr stolz ist

Zur Erinnerung: Tonino ist ein gebürtiger Isnyer der 2017 im Lindennest von Toni und Antonia geschlüpft ist

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Eine Etage höher, auf dem Eichennest 2, bewacht Mama Francesca den Nachwuchs und beobachtet

aufmerksam die Gegend

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Viel Sichtschutz rings ums Nest, trotzdem war ein kurzer Blick auf den Nachwuchs von Paul und Pauline

möglich

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Die Schützis, das Storchenpaar auf der Esche vor dem Schützenhaus waren sehr unruhig und guckten

immer wieder beide ins Nest, da müsste Schlupfzeit sein!

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Bei den Untermietern von Bonnie und Clyde, auf dem unteren Eschennest neben dem Schützenhaus,

war heute ein kleines Wackelköpfchen zu sehen!

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Ganz oben auf der Esche neben dem Schützenhaus wohnt Papa Clyde mit seiner Bonnie und dem Nachwuchs.

Der fünf Jahre alte Clyde zählt inzwischen schon zu den erfahrenen Storchenmännchen in der Isnyer Kolonie

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Lindennest 5, Mama Blümchen mit dem Nachwuchs, rechts fliegt gerade der Papa Benjamin ein,

die Flügelspitzen deuten eine Vollbremsung an.

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Benjamin ist ein fürsorglicher Storchenpapa, er hat Polstermaterial im Schnabel und feines Futter im Bauch für

seine kleine Rasselbande mitgebracht

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Kurzes Begrüßungsgeklappern, so viel Zeit muss sein, dann fliegt Mama Blümchen weg um Leckerbissen

für die Kleinen zu suchen

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Papa Benjamin füttert!!! Überraschung, auch in diesem Nest sind drei hungrige Storchenkinder!

Benjamin ist ein Jungstorch von Paul und Pauline von 2021. Er hatte sich vergangenes Jahr das Eichennest 12

gebaut, wollte aber anscheinend näher bei Mama und Papa sein und hat sich dieses Jahr das Lindennest 5 erobert,

mit Sichtkontakt zu seinen Eltern auf der anderen Seite des Ochsenkellers!

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Und noch ein gebürtiger Isnyer sorgt dafür, dass die Storchenpopulation in Isny nicht ausstirbt!

Das ist Elian, der erst Zweijährige aus dem Eschennest von Bonnie und Clyde. Elian und seine Pia

haben auch drei Storchenkinder im Nest zu versorgen!

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Sie sind so putzig in diesem Alter, die kleinen Storchenkinder!

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Leider wird es die nächsgten Tage wieder kühler und nasser, wir können nur hoffen und die Daumen drücken.....

 
19.05.2024 Drucken E-Mail
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Sonntag, den 19. Mai 2024 um 21:24 Uhr

Nach den traurigen Ereignissen der letzten Tage brauchte ich heute eine

Storchen-Auszeit.

Neuigkeiten gibt's trotzdem. Frau Reinhard hat sich gemeldet und mit Jürgen den

Termin für die Beringung der Jungstörche festgelegt. Beringt wird am Samstag,

den 8. Juni, die Uhrzeit steht noch nicht fest. Für Isny werden 12 Ringe zur Ver-

fügung stehen. Wer beringt wird, das werden wir kurzfristig entscheiden, es

kann noch so viel passieren bis dahin.....Es werden dann Jungstörche aus-

gewählt, die zu diesem Zeitpunkt ca. 6 Wochen alt sein werden.

 
18.05.2024 Drucken E-Mail
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Samstag, den 18. Mai 2024 um 21:43 Uhr

Es ist so traurig, dass es nicht alle Storchenkinder geschafft haben. Ich hätte es den Storcheneltern so sehr

gewünscht, dass wenigstens einer im Nest überlebt.

Das ist Victor, der es einfach nicht fassen kann, dass sich seine kleine Rasselbande nicht mehr bewegt

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Der gleiche Anblick auf dem Bergahornnest, da steht immer einer und stochert fassungslos im Nest

herum, die meiste Zeit stehen aber Rudi und Trudi gemeinsam auf dem Nest und können ihren Schicksalsschlag

noch nicht fassen.

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Das ist Lottchen von der verbotenen Linde, die traurig auf dem Nest steht,  ein totes Storchenkind

liegt auf dem Nestrand.

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Was mag da schiefgelaufen sein, dass der Nachwuchs von erfahrenen Storcheneltern nicht überlebt hat? Denn

alle, die jetzt um den Nachwuchs trauern, haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich Jungstörche groß-

gezogen.

Und dann gibt es da einen zweijährigen Storchenpapa, der zum ersten Mal Nachwuchs hat und der es mit seiner

Partnerin geschafft hat, dass alle drei Jungstörche Regen und Kälte überstanden haben.

Gemeint ist Elian mit seiner Pia

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Alle drei topfit!

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Auch bei Franz im Nest sind noch drei Storchenkinder

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Eichennest 11 von Don Quichote und Rosinante mit einem Kleinen

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Herr Sara mit seinem Nachwuchs

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Das Nest von Familie Emil, da versteckt sich der Nachwuchs links hinter den Blättern

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Papa Frank mit seinen Kleinen

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Tonino vom Eichennest 5 mit zwei bettelnden Storchenkindern

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Dieser Akrobat auf der Emil-Eiche, das ist Charlie, der Zweijährige aus dem Nest von Toni und Antonia,

der uns immer wieder mal besucht.

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Nach den vielen traurigen Nachrichten gibt's aber auch noch etwas Positives zu berichten.

In Wangen brütet auch dieses Jahr wieder DER A 2 Z 86, der inzwischen dreijährige Sputnik aus dem Eichennest 4

von Linus und Lina. Hans Daiber hat ihn in Wangen fotografiert und Bilder ins Forum eingestellt, Danke für die Bilder

und die Info!

 
17.5.2024, 2. Teil Drucken E-Mail
Tagebuch
  
Freitag, den 17. Mai 2024 um 22:15 Uhr

Sehr traurig ist der Blick zum unteren Sendemastnest, da hat vermutlich

keiner der drei Jungstörche überlebt

Ein Altstorch stand die ganze Zeit auf dem Nest, aber bei den Jungen war keine Bewegung zu erkennen...

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Partnerwechsel und Fütterung auf dem Schlossparknest, da ist vermutlich ein Jungstorch im Nest

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Auf dem Volksbanknest wird gebrütet/gehudert, da wollte der Altstorch nicht aufstehen.

Hoffnung auch auf dem Sendemastnest bei den Finnis!

Partnerwechsel und Fütterung

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Ein langer Storchenkinderhals bettelt nach mehr Futter

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Daumen hoch auch auf dem Parkhausnest! Die Küken dort sind noch so winzig, denen kann das aktuelle Wetter

noch nichts anhaben, die passen noch perfekt unter das wärmende Bauchgefieder von Mama und Papa

Polstermaterial wird angeliefet

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Dann gab's Brotzeit für die Kleinen!

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Inzwischen sind die kleinen Parkis zu dritt, vor drei Tagen waren sie noch zu zweit!

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Ein Würmchen haben sie nicht geschafft, das wirft sich Mama/Papa wieder ein

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Freud und Leid liegen wieder mal so nahe zusammen...

Auf der Alten Gerbe hoffe ich auch auf ein kleines Wunder, damit wenigstens einer der vier wuseligen

Storchenkinder überlebt hat. Vielleicht sind sie ja genau so geschwächt wie die auf dem Rathaus und

müssen sich erst mal wieder erholen...

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Auf dem Bergahornnest von Rudi und Trudi war keine Bewegung im Nest zu sehen, nur der Altstorch, der

im Nest herumstochert...

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Toni und Antonia stehen oft gemeinsam auf dem Nest, bei den beiden hat es mit dem Nachwuchs leider

nicht geklappt dieses Jahr...

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Sammy und Lottchen von der verbotenen Linde, beide mit Gefiederpflege beschäftigt...dann stocherten

sie im Nest herum...dieses Nest muss ich morgen nochmal überprüfen, heute bin ich aus dem Verhalten

der Altstörche nicht schlau geworden...

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Wieder ein Nest mit Lichtblick!!! Das ist Pia vom Eichennest 4, die Partnerin von unserem Elian bei

der Gefiederpflege, zwei Jungstörche sind zu sehen!

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Das ist Papa Frank vom Eichennest 6 bei der Gefiedepflege, ein oder zwei Storchenkinder waren zu sehen

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Eichennest 3 von Familie Emil: auch da sieht es sehr gut aus

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Eichennest 5 mit Mama Leonie-Fäderi und einem Storchenkind

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Dieses Bild ist ein absoluter Glückstreffer! Eine kleine Lücke im dichten Blattwerk und genau da

linst ein kleines Pauli-Kind durch! Es ist das erste Bild des Pauli-Nachwuchses, das mir dieses Jahr gelungen ist.

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Auch auf dem oberen Eschennest von Bonnie und Clyde hat der Nachwuchs das Wetter gut

überstanden!

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Papa Franz hat auf jeden Fall noch zwei Storchenkinder im Nest!

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Aktualisiert ( Freitag, den 24. Mai 2024 um 10:27 Uhr )
 
17.05.2024 1. Teil Drucken E-Mail
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Freitag, den 17. Mai 2024 um 21:53 Uhr

Es hat viel geregnet in der vergangenen Nacht und dann noch bis heute am

frühen Nachmittag, dazu Wind und am Morgen einstellige Temperaturen.

Kein Wetter, das Jungstörchen gut tut. Der Blick auf die Webcam vom Rathaus-

nest verhieß nichts Gutes. Die Storcheneltern versuchten ihr Bestes, aber fünf

Jungstörche, die doch schon ziemlich groß sind ausreichend warm zu halten,

das war einfach nicht möglich. Ich bin  auf den Blaserturm gestiegen, denn ich wollte einfach nicht glauben,

dass da kein Leben mehr im Nest sein sollte. Aber es war ein sehr trauriger Anblick, Urs mit einem leblos

scheinenden Federbündel...ein ganz trauriges Bild...während ich die anderen Nester ringsherum beobachtete,

musste ich die Kamera immer wieder auf das Rathausnest richten...

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...ich hoffte so sehr, dass die Kleinen plötzlich doch aufstehen würden...man will es halt einfach nicht wahrhaben,

dass die kleine, putzmuntere Bande sich nicht mehr bewegt...

...ein Auge öffnete sich ein bißchen...

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Urs stupste das Storchenkind immer wieder mit dem Fuß an

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...jetzt war der nächste dran...

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Urs würgte etwas Futter aus...

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...der Kleine stärkte sich...

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Luftalarm!!! Die ganze Zeit kreiste ein Storch über der Innenstadt, Mama Ossi kehrte zur Nestverteidigung

zurück

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Mama Ossi füttert, jetzt regt sich auch links im Nest ein Storchenkind und schlägt wie üblich bei der Fütterung

mit den Flügeln

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Hoffen wir einfach, dass es wenigstens diese zwei kleinen Kämpfer schaffen und wieder zu Kräften

kommen...

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...und wie es auf den anderen Nestern aussieht, das steht dann im 2. Teil

 
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