Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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15.07.2024 Drucken E-Mail
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Montag, den 15. Juli 2024 um 21:58 Uhr

Bei der Schlafplatzkontrolle am Abend gab's bis kurz vor 21 Uhr nicht viel zu sehen,

die Störche hatten heute wohl lange Ausgang!

Urs und Ossi waren schon zu Hause und guckten Richtung untergehender Sonne

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Und auch die Finnis hatten offensichtlich einen anstrengenden Tag hinter sich und waren schon zu Hause.

Finn hatte es sich im Nest gemütlich gemacht, Finja war mit der abendlichen Gefiederpflege noch nicht ganz

durch

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Finja

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Die Untermieter der Finnis waren auch beide auf dem Nest!!! Claudius und Claudia habe ich schon ewig nicht

mehr gesehen!

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Und zum Schluss die Sensation des Tages!!!!!!

Dieser tolle Storch, der auf dem Hausdach neben dem Rathaus ein Schlafplätzchen gefunden hatte, ist:

 

Professor Habakuk!!!!!


Professor Habakuk ist einer von drei Jungstörchen von 2023 aus dem Eichennest 9 von Konstantin und Konstanze!

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Nach den vielen traurigen Nachrichten in diesem Storchenjahr tut so eine Beobachtung richtig gut!

Weiterhin guten Flug auf all Deinen Wegen, lieber Professor Habakuk, vielleicht willst Du nächstes Jahr in Isny

Dein erstes eigenes Zuhause und eine Familie gründen?

 
13.07.2024 Drucken E-Mail
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Samstag, den 13. Juli 2024 um 21:50 Uhr

Der Österreicher, der sich vor zwei Tagen in der Abendsonne auf dem Rathausdach

ausgiebig putzte, ist nicht irgendein österreichischer Storch - es ist Senderstorch

Kiara!!! Gut Ding braucht Weile, ich hab's erst im Nachhinein realisiert!

Kiara ist ein weitgereister Storch, ich habe mir mal die Reisedaten der vergangenen

12 Monate angesehen

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Klarer Fall, wenn man so weit herum kommt in der Weltgeschichte, da

darf ein Abstecher nach Isny nicht fehlen! Kiara hält sich immer noch in

unserer Gegend auf, ihr Sender meldet sich zur Zeit immer tagsüber aus

dem Rimpacher Moos, zwischen Aigeltshofen und Rimpach. Heute

Nachmittag waren dort 14 Störche weit verstreut in den Wiesen

unterwegs, da muss Kiara auch dabei gewesen sein.

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Micheline -  die Störchin vom Gerbennest und Gattin von Victor -  war auch dabei

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Würmchen gefangen! Ring links, aber nicht ablesbar

...und tschüß! Auch links beringt und nicht ablesbar

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Er war im hohen Gras unterwegs, trotzdem konnte ich den Ring ablesen! Es ist Clyde vom Hochhausnest

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11.07.2024 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 11. Juli 2024 um 21:46 Uhr

Bei der Abendrunde im Rotmoos flog ein Storch nach dem anderen über uns

hinweg Richtung Innenstadt, kurz darauf waren einige Störche auf dem Rathausdach

und auf den Stadttoren zu sehen. Klarer Fall, die mussten überprüft werden!

Auf dem Espantor standen zwei Störche

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Ganz treuherzig guckt er und zieht natürlich ein Bein ein, auch so einer, der es den Ringablesern schwer

machen will. Aber dann überlegte er es sich doch noch anders, und ich konnte zwei unberingte Beine

sehen, genau so wie bei seinem Kollegen auf der anderen Seite des Stadttores

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Auf dem Rathausdach in der Espantorstrasse stand dieser Storch: Es ist Micheline, die heuer eigentlich das Nest auf

der Alten Gerbe mit Victor bwohnt. Aber da die vier Storchenkinder leider nicht überlebt haben, zieht es

Micheline nicht zurück auf's Nest.

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Victor stand auf einer Fichte im Kinopark, neben der Fichte stand vergangenes Jahr noch die Linde mit Victor's

Nest

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Und wer hat es sich auf dem Nest von Victor und Micheline auf der Alten Gerbe gemütlich gemacht???

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Urs und Ossi standen auf dem Rathausnest und daneben auf dem Dach waren diese vier mit der abendlichen

Gefliederpflege beschäftigt.

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Einer der vier war beringt - ein Österreicher

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Ein Neuer in Isny, der steht noch nicht auf meiner Gästeliste!

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Auf dem Wassertor hatten auch zwei Störche ein Plätzchen für die Nacht gefunden, beide unberingt

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Das sind Finn und Finja, die sich Seite an Seite ins Nest gekuschelt hatten

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Fast hätte ich den Untermieter der beiden übersehen!

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Es ist Benjamin, der eigentlich auf sein Baumnest auf dem Festplatz gehört. Anscheinend wollte Benjamin

mal Höhenluft schnuppern und die tolle Aussicht vom Sendemast aus genießen

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Links Finja, daneben Finn

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Auf den Baumnestern auf dem Festplatz waren im letzten Tageslicht einige Storchenpaare zu erkennen:

Paul und Pauline, Konstantin und Bienchen, Bonnie und Clyde, die Schützis, Toni und Antonia, Sammy und Lottchen,

Tonino und Leonie-Fäderi und Franz.

 

 

 
10.07.2024 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 10. Juli 2024 um 21:38 Uhr

Nach den traurigen Ereignissen in den Storchennestern im Juni haben ein

paar Wochen Abstand gut getan.

Zur Zeit ist von unseren Störchen nicht viel zu sehen, die Nester sind

tagsüber meistens verlassen. Klar, die Störche haben nichts zu tun auf

ihrem Nest, da fliegen sie morgens zeitig aus und kehren erst spät am

Abend zurück. Wer von unseren Stammstörchen noch in Isny ist und

wer schon weggeflogen ist, um mit Kollegen durch's Land zu ziehen,

das kann ich im Moment gar nicht sagen. Sobald bei den Baumnestern

auf dem Festplatz wieder Ruhe eingekehrt ist (zur Zeit laufen die

Vorbereitungen für's Isnyer Kinderfest auf Hochtouren), gibt's dann

wieder eine abendliche Schlafplatzkontrolle.

Nach einem Regenschauer habe ich am Sonntag nur diese fünf

Störche angetroffen

Clyde vom Hochhausnest, der sein Gefieder schon auf Vordermann gebracht hatte und gleich darauf

wegflog

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Franz der Franzose

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Leonie-Fäderi

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Toni und Antonia

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10.06.2024 Drucken E-Mail
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Montag, den 10. Juni 2024 um 21:20 Uhr

Es kostet mich nach wie vor Überwindung, der Storchenkolonie auf dem

Festplatz einen Besuch abzustatten. Viele Nester sind verlassen, auf anderen

Nestern stehen Altstörche, einige Paare trauern immer noch um den Nachwuchs,

können ihr Schicksal nicht fassen. Die jungen Storcheneltern haben relativ

schnell das Nest verlassen, aber unsere alteingesessenen Storchenpaare, die

trauern sehr lange.

Es ist einfach nur unfassbar traurig.....

Ruhe ist allerdings nicht eingekehrt in den Storchennestern. Heute Vormittag

wurde wieder viel geklappert, die Nester mussten verteidigt werden, denn es

waren anscheinend Fremdstörche, die ihre Kreise über dem Festplatz

drehten und versuchten, dort auf einem Nest zu landen. Es waren offensichtlich

keine ortsansässigen Störche. Viele Störche haben ihren Nachwuchs verloren,

die tingeln jetzt durch die Gegend und greifen vor lauter Frust die Nester

der Kollegen an.

 
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