Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

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25.03.2014 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 25. März 2014 um 17:22 Uhr

Unsere vier Störche haben den Wintereinbruch gut überstanden. Zum Glück hat die Sonne heute ganze Arbeit geleistet und vom Schnee ist nicht mehr allzuviel zu sehen. Die Nester werden jetzt nicht mehr unbeaufsichtigt gelassen - sicher ist sicher.

Das Postnest heute Vormittag mit Finn oder Finja? Ich weiß es nicht, denn das beringte Bein war sorgfältig im Gefieder verstaut!

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Am Nachmittag war ein Störchlein am Froschbuffet mit Futtersuche beschäftigt...

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...flog dann weiter und landete mitten in den Achwiesen...

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...dort, wo die Bauern vergangene Woche reichlich Mist verteilt hatten...

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Es war ein Störchlein mit einem Ring am linken Bein, also Finn oder Finja..

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...das den Schnabel ordentlich mit Nistmaterial (wohl eher "Mistmaterial!") vollstopfte...

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Und die ganze Zeit war lautes Storchengeklapper zu hören, das für das Störchlein in den Achwiesen anscheinend keine Gefahr bedeutete, denn es ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Klapperstorch stand auf einem Baum am Festplatz. Meine Theorie: Es war Finn, der den Luftraum überwachte, während seine Finja sich zuerst stärkte und dann Polstermaterial sammelte. Nach einer Weile flogen die beiden gemeinsam in südlicher Richtung davon. Vermutlich ist der Überflug des Rathausnestes für die beiden tabu, und sie müssen einen großen Bogen fliegen, um ins heimatliche Nest zu gelangen.

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20.03.2014 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 20. März 2014 um 20:38 Uhr

Neuigkeiten aus Ullis privater Storchenforschungsstation!

Heute Abend habe ich erfahren, dass Linga und ihr unberingter Partner, die vorgestern das Isnyer Rathausnest angriffen und sich auf der Sirene paaren wollten, endlich eine eigene Heimat gefunden haben! Sie haben sich heute auf dem Nest in Mailand niedergelassen und auch gepaart! Nein, nicht das Mailand jenseits der Alpen, sondern ein kleines Dörfchen bei Leutkirch, ca. 25 km von Isny entfernt! Dann sind die Isnyer Storchenpaare diese beiden Störenfriede zum Glück endgültig los!

Dann muss ich noch einen Fehler bei meinen Ringnummern bekanntgeben: Lingas Ringnummer hatte ich im vergangenen Jahr mit A 1049 abgelesen, dieses Jahr gab's bessere Bilder von mir und auch von Wolf, Lingas richtige Ringnummer: AJ049! Demnach ist Linga eine Störchin von 2011 aus Ipsheim in Franken.

 
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Donnerstag, den 20. März 2014 um 16:45 Uhr

Aus meiner Sicht ein friedlicher Tag an der Isnyer Storchenfront. Ein Besuch bei den Poststörchen stand heute Morgen auf dem Programm. Die beiden hatten ihr morgendliches Pflegeprogramm noch nicht beendet.

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Finn war zur Frühstückssuche gestartet, aber Finja werkelte immer noch an ihrem Gefieder. Außerdem wollte sie ihr Nest nicht aus den Augen lassen - in diesen Zeiten weiß man ja nie....

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Auch auf dem Rathausnest war alles ruhig, es guckten lediglich Romeos Flügelspitzen über den Nestrand, er hielt grade sein Vormittagsschläfchen.

Ruhig verlief auch der Nachmittag. Julia konnte sich in aller Ruhe am Froschbuffet bedienen...

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...es dauerte wieder ewig, bis das sperrige Tier in die richtige Position gebracht war...

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Schluck - geschafft!!!

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Ein paar Meter weiter stand ein weiterer Storch in einem Wassergraben und widmete sich dem Froschfang. Er war links beringt, also Finn oder Finja. Einem fremden Storch hätte Julia schon Beine, bzw. Flügel gemacht, aber die eigene Familie wird toleriert.

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19.03.2014 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 19. März 2014 um 17:04 Uhr

Der Kampf ums Rathausnest geht weiter!

Am frühen Nachmittag war Julia in den Achwiesen nahe der Birkenallee auf Futtersuche, bis zum Froschbuffet der vergangenen Tage traute sie sich wohl nicht aus Angst vor ungebetenen Gästen. Zurecht, denn es dauerte nicht lange, da kam ein Storch angeflogen, den sie sofort verfolgen und vertreiben musste. Finn und Finja haben ein Alibi, die konnte ich durch's Fernglas im Nest beobachten.

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Romeo bewachte das Nest, und als Julia den Fremdstorch vorerst abgedrängt hatte, flog sie zurück (rechts unten im Bild) um Romeo zur Seite zu stehen.

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...sie regten sich fürchterlich auf und klapperten wie die Weltmeister...

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...ein Fremder startete einen Angriff...

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...landete danach auf einem Baum am Festplatz und legte sich einen weiteren Angriffsplan zurecht

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Aber zunächst schien es ruhig zu bleiben, Julia versuchte es wieder mit Futtersuche...

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...hatte aber keine Ruhe dabei und beobachtete immer wieder den Luftraum...

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...denn der lästige Störenfried war schon wieder im Anflug...

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...und musste verfolgt werden...

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...bis er in die andere Richtung abdrehte, Julia kehrte zurück...

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Julias nächster Landeversuch auf der Futterwiese...

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...es blieb beim Versuch, denn der Feind war zurückgekommen und musste wieder in die Flucht geschlagen werden. Jetzt ging's richtig zur Sache, jetzt war Nahkampf angesagt, die beiden fauchten sich laut und deutlich an!

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So sehen Unruhestifter aus, das ist er, der Bösewicht! Ein sehr großer, unberingter Storch, vielleicht der, der im vergangenen Sommer i Finn und Finja auf der Kastanie Gesellschaft leistete und gestern mit Linga hier war?

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...der Luftkampf ging weiter, Julia versuchte immer wieder, den Fremdstorch in die Flucht zu schlagen. Früher war das mal Romeos Arbeit gewesen.....

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Der Feind gönnt sich eine Verschnaufpause und sortiert sein Gefieder

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Auf dem Rückweg von der Achwiesenrunde sah ich ihn westwärts ziehen.....für immer?

 
18.03.2014 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 18. März 2014 um 22:45 Uhr

...nach dem ganzen Stress flog das Liebespaar erst mal ins Grüne, um sich für neue Taten zu stärken!

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