05.08.2018 |
Tagebuch | ||||
Sonntag, den 05. August 2018 um 16:02 Uhr | ||||
Wenn man viel Glück hat, sieht man so einen Storchentrupp auch mal in den stadtnahen Achwiesen Über 60 Störche waren es auf jeden Fall, die sich am Achufer putzten und ausruhten, vermutlich hatten sie vorher ein Bad genommen, denn immer wieder stieg einer aus den Fluten. Leider kann man allerdings ganz oft beobachten, dass Spaziergänger direkt auf die Störche zugehen, um "gute Fotos" von den Störchen aus der Nähe zu machen. Nicht jeder reagiert mit Verständnis, wenn er darauf angesprochen wird....... Dann Bilder vom gestrigen Abend - ähnlich wie am Vortag. Ob es 100, 110 oder 120 waren? Jedenfalls ganz viele! Und auch gestern überwiegend diesjährige Storchenkinder, die sich auf ihrer ersten großen Reise befinden. Die Schlafplätze auf dem Wassertor waren mal wieder heiß begeehrt, und weil ein bestimmter Mindestabstand zum Kollegen eingehalten werden soll, musste der eine oder andere wieder durchstarten und sich einen anderen Platz suchen. Das Fähnchen auf der Spitze des Wassertores sollte es dann sein, erwies sich aber als äußerst wackelig... Sobald der nächste Trupp in die Stadt einfliegt, geht die Rangelei um die besten Plätze wieder weiter, und auch Socke und Otto mussten ihr Nest wieder heftig verteidigen Das Kastaniennest von Familie Finni war unbesetzt, die Familie hatte sich wieder einen Platz mit besserer Aussicht rausgesucht Alle drei Kirchendächer waren wieder sehr gut besucht, sogar auf dem Steinkreuz auf der Marienkirche thronte wieder ein Storchengast Auf dem Blaserturm hatten sogar drei Störche einen Platz gefunden, weitere Störche waren im Anflug... ...das Rathaus... ...das Rathaus mit den angrenzenden Häusern... Auf dem Baukran am Marktplatz saßen am Vortag nur 5 Störche, gestern waren es dann 11!!! Und wer kuschelt da im Buchennest? Zwei zurückgekehrte Storchenkinder oder Lutz mit seiner Lutzi? Auf dem Karmin nebenan stand ein Storch, auf dem Espantor ebenfalls, es war aber schon zu dunkel, um nach den Ringen zu sehen. Gut gefüllt sah das Eichennest von Paul und Julia aus, alles Jungstörche? oder auch ein Altstorch dabei der eine Spätmahlzeit serviert hatte? Es war nicht mehr zu erkennen. Franz und Franziska saßen gemeinsam auf einem Flutlichtmast beim Fußballplatz, der weiße Farbring von Franz ist auch in der Dämmerung gut zu erkennen! Der dreiköpfige Nachwuchs der beiden durfte es sich noch im Nest gemütlich machen. Wie lange noch??? Im Lindennest der Tonis waren wirklich alle zu Hause - ein ganz seltener Anblick! Die Jungstörche fiepsten und bettelten wie die Weltmeister - mit Erfolg, wie man sieht! Mama oder Papa hatte da ein ganz weiches Herz und servierte noch eine Spätmahlzeit.
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