Storchennest auf dem Isnyer Rathausdach

Tagebuch
31.12.2021 Drucken E-Mail
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Freitag, den 31. Dezember 2021 um 23:28 Uhr

Allen Storchenfreunden wünschen wir einen guten

Rutsch und ein gesundes, neues Jahr!

Unseren rotbeinigen Freunden wünschen wir eine

gute Rückreise ins Brutgebiet und eine erfolgreiche

Brutsaison 2022!


 
30.12.2021 Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 30. Dezember 2021 um 12:17 Uhr

Eigentlich wäre bei den Erinnerungen heute 2017 dran,

aber unsere Störche haben mir  - wie so oft - einen

Strich durch die Rechnung gemacht! Deshalb aus aktuellem

Anlass heute nur Bilder vom 30.12.2021! Und da standen

vorhin tatsächlich drei Störche auf der Wiese!!! Wie gestern

bin ich auch heute durch den Regen geradelt, um Urs

auf seiner Futterwiese zu sehen. Kein Urs, keine Ursula auf

den Wiesen, auf denen sie sich sonst immer so gerne auf-

halten! Eher zufällig war ich dann noch Richtung

Segelflugplatz unterwegs, das war früher das Revier von

Romeo und Julia. Aber Urs und Ursula hielten sich dort

eigentlich kaum auf. Heute allerdings schon. Und die beiden

hatten Gesellschaft von einem dritten Storch!!! Es war

Finja, die dort emsig nach Futter suchte. Alle drei Störche

sehen blendend aus, die Reise scheint nicht allzu stressig

gewesen zu sein. Aber dass die Störche bei solchem

Sauwetter reisen, wenn es auch nur eine kürzere Strecke ist,

das ist schon unglaublich!

Urs

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Urs und Ursula

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Ursula

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Finja

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Urs nimmt seine Aufgaben als "Rathauschef" schon sehr ernst, deshalb ist er wohl so früh zurückgekehrt. Als

Dorfältester hat man ja schließlich gewisse Verpflichtungen.....

 
29.12.2021 Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 29. Dezember 2021 um 16:42 Uhr

Das kommt davon, wenn man rumtrödelt mit den Storchenerinnerungen

in der festen Überzeugung, dass die storchenfreie Zeit noch eine Weile

so weitergeht: Storch ist schneller und steht schon wieder auf dem Nest!

Allerdings habe ich Urs heute nicht in den Wiesen entdeckt. Die milden

Temperaturen und der viele Regen haben die Flächen rund um Isny

wieder ergrünen lassen. Ich habe Urs am Vormittag und auch am Nach-

mittag auf seinen Lieblingswiesen gesucht, aber nicht gefunden. Ob

er wieder abgereist ist? Oder wird er heute Abend wieder auf seinem

Nest stehen?

Am Abend ist klar, warum ich Urs nicht erwischt hatte - er hat

seine Ursula aus dem "Winterquartier" abgeholt!!!

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Weiter geht's mit den Erinnerungen im Jahr 2015

Urs und Ursula waren auf dem Rathausnest, die Finnis auf ihrem

Kastaniennest, Paul hatte Julia als neue Partnerin an seiner Seite

auf dem Eichennest beim Ochsenkeller, Toni und Antonia hatten

das Lindennest von Fritz und Agathe übernommen. Die Tonis

hatten kein Glück mit dem Nest. Nach einem Sturm war das

Nest in Schieflage geraten und zum Teil abgerutscht, die frisch

geschlüpften Jungstörche lagen tot auf dem Boden. Antonia

wurde für den Rest des Storchensommers nur noch sporadisch

in Isny gesehen, Toni wollte auch nicht mehr auf den Resten

seines Unglücksnestes sitzen. Er begann mit einem Nestneubau

auf einer Eiche am Neidhammelbrunnen.

Die anderen Storchenpaare hatten Glück mit ihrem Nachwuchs!

Auf dem Rathausnest von Urs und Ursula konnten zwei Jungstörche

beringt werden, Fiene und Fietje.

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Die Finnis auf dem Kastaniennest hatten ebenfalls zwei

Storchenkinder, Siggi und Ticha.

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Die Finnis hatten sogar eine graue Kindsmagd engagiert!

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Paul und Julia zogen in ihrem ersten gemeinsamen Jahr

drei Jungstörche groß: Franzi, Fredy und Ulli

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Nach dem Unglück mit dem Lindennest der Tonis plante

das Storchenteam für die Wintersaison Baumaßnahmen an

den Nestern. Alle Baumnester sollten stabile Nisthilfen erhalten,

vom Zimmermann nach Bauvorgaben des NABU angefertigt.

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Eine solche Nisthilfe wurde in der Kastanie bei der ehemaligen

Post für die Finnis angebracht, Paul und Julia erhielten

für ihr Eichennest ebenfalls eine stabile Nisthilfe, Toni und Antonia

auch für das abgestürzte Lindennest und auch der Nestrohbau

von Toni auf der Eiche beim Neidhammelbrunnen erhielt

eine Nisthilfe.

Wir waren auf das Storchenjahr 2016 gespannt!

Toni und Antonia kehrten Anfang März zurück. Antonia

war sehr zufrieden mit der Nisthilfe, nahm das neue

Zuhause sofort an. Toni war noch etwas unschlüssig, pendelte

noch eine Weile zwischen dem Lindennest und dem Eichennest 2,

auf dem er im Vorjahr mit dem Rohbau begonnen hatte. Aber es

blieb beim Lindennest 1!

2016 war ein Jahr mit vielen neuen Störchen, die Isny auf der

Rückreise vom Winterquartier besuchten, sich einen Bauplatz

und einen Partner suchten, zum Teil mit Erfolg!

Die neue Nisthilfe auf der Eiche beim Neidhammelbrunnen wurde

bald von Peppi und Peppina erobert, Storchennest Nummer 5!

Statikprüfung für das Nest nach Storchenart!

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Der damals zweijährige Peppi ist der jüngere Bruder von Toni!

Es ging Schlag auf Schlag mit dem Nesterneubau!

Nest Nr. 6 entstand auf einer Trauerbuche  beim Espantor.

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Der Schweizer Storch Lukas baute sich dort mit siener

Lukrezia ein neues Zuhause. Die beiden blieben aber nur

zwei Monate in Isny und waren eines Tages wieder verschwundehn

Storchennest Nr 7 wurde auf der Linde neben der Linde

der Tonis gebaut. Aus dem unberingten Storchenpaar

wurden Henri und Henriette.

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Besonders beliebt war der Sendemast in diesem Jahr!

oben auf der Spitze entstand Nest Nr. 8 von Sam und

Samira.

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Auf den unteren Plattformen des Funkmastes

versuchten zwei weitere Storchenpaare sich häuslich

einzurichten, Bruno und Brunhilde

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und Theo undTheodora.

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Allerdings baute die Funkturmgesellschaft diese beiden

Nestrohbauten wieder ab (mit Genehmigung, es war

noch nicht zum Brutbeginn gekommen). Die Störche

gefährdeten anscheinend die Technik...naja....

Dazu noch einige Storchenpaare, die ihr Nestbauglück

versuchten, aber scheiterten, z. B. Pit und Pitti,

Beat und Beate und einige noch namenlose Störche.

Acht Storchennester mit Brutpaaren 2016, aber nur

ein Storchenpaar hatte Bruterfolg: Toni und Antonia

konnten zwei Storchenkinder großziehen, Nino und

Floh.

Im Winter 2016/2017 wurde eine weitere Nisthilfe

auf die Linde mit dem neuen Lindennest von

Henri und Henriette angebracht.

.....immer noch keine Erklärung für die verbotene Linde, aber das kommt

schon noch, dauert noch ein paar Jahre...

 



 

 



Aktualisiert ( Mittwoch, den 29. Dezember 2021 um 18:21 Uhr )
 
21.12.2021 Drucken E-Mail
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Dienstag, den 28. Dezember 2021 um 17:30 Uhr

Da hat's aber jemand eilig! Der beringte Storch auf dem Rathausnest,

das wird wohl Urs sein, der unbedingt nach dem Rechten sehen will!

Am Vormittag war das Nest noch unbesetzt, alle anderen Nester übrigens

auch. Aber am Nachmittag.....danke Wolf für die Info! Dass ein Storch

bei diesem Sauwetter durch die Gegend fliegt, das ist schon erstaunlich!

Ob er bleiben wird? Die Wiesen sind trotz Plusgraden und Dauerregen

noch ziemlich weiß, da gibt's bestimmt noch nicht viel zu futtern.

Frühlingshaftes Wetter wird uns für Silvester vorhergesagt, da hatte

ich eigentlich mit dem ersten Storch gerechnet.....

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24.12.2021 Drucken E-Mail
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Freitag, den 24. Dezember 2021 um 11:16 Uhr

 

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr!

 

Das Storchenteam wünscht allen Storchenfreunden in Nah

und Fern ruhige Feiertage. Gute Besserung an alle, denen

es zur Zeit nicht so gut geht. Danke an alle, die uns und

den Störchen die Treue halten und uns unterstützen.

Das Storchenjahr in Isny geht zu Ende, wir hoffen auf

ein gutes Storchenjah 2022!

 
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