2024 wird das traurigste Jahr in der vierundzwanzigjährigen Isnyer
Storchengeschichte. 30 bis 40 Jungstörchen wurde der anhaltende
Dauerregen zum Verhängnis, vermutlich hat kein einziger Jungstorch
überlebt, auch nicht die Jüngsten, die erst in den letzten ein bis
zwei Wochen geschlüpft sind. Aber nicht nur dem Nachwuchs haben
die Wassermassen zu schaffen gemacht. Auch die Altstörche haben mit
den starken Regenfällen, die nicht aufhören wollen, zu kämpfen. Wie
berichtet, mussten wir die völlig durchnässte und erschöpfte Ossi vom
Rathausnest in Kurzzeitpflege nehmen. Dann wurde ein toter Altstorch
auf dem Volksbanknest gemeldet. Es bestand die Gefahr, dass er vom Dach
stürzt und dabei Passanten verletzt. Deshalb musste ihn die freiwillige Feuer-
wehr vom Kamin bergen, trotz tagelangem Dauereinsatz wegen der Hoch-
wassersituation in unserer Region.
Ein weiterer toter Storch wurde vom Festplatz
gemeldet, dazu habe ich aber noch keine weiteren Infos.
Ein Rundgang am Nachmittag bei den Baumnestern in der Kolonie auf
dem Festplatz, es ist einfach nur schrecklich und unbeschreiblich,
da finde ich keine Worte.
Die meisten Nester sind verlassen, nur vereinzelt steht ein Altstorch mit
hängendem Kopf auf dem Nest.....
Und dazu regnet es immer weiter.... |